Startseite

Sitemap

1050-Jahr-Feier

Aktuelles

Abfallkalender

Foto der Woche

Friwoler Kirche

Geschichte

Gewerbe im Ort

Haftung

Hettensia

Hist. Fotos I

Hist. Fotos II

Hist. Fotos III

Hist. Fotos IV

Hist. Fotos V

Hist. Fotos VI

Hist. Fotos VII

Hist. Fotos VIII

Hist. Fotos IX

Hist. Fotos X

Hist. Fotos XI

Hist. Fotos XII

Hist. Fotos XIII

Hist. Fotos XIV

Hist. Fotos XV

Hist. Fotos XVI

Hist. Fotos XVII

Hist. Fotos XVIII

Hist. Fotos XIX

Hist. Fotos XX

Hist. Fotos XXI

Hist. Fotos XXII

Hist. Fotos XXIII

Hist. Fotos XXIV

Impressum

Kalenderblatt

Kirche

Kriegszeiten

Lieder

Linksammlung

Literatur

Mehrzweckraum

Niederschläge


Ortsrat

Pressespiegel

Sagen

Schule um 1900

Sporthalle

Termine/Ferien

Vereine

Wohnhäuser

Zeitleiste






HETTENSEN - Landkreis Northeim




Historische Fotos IV


Hier sind die auf dieser Webseite im ersten Halbjahr 2008
unter der Rubrik "Foto der Woche" veröffentlichten Fotografien abgelegt worden.

Ich bitte um Verständnis dafür, wenn das Datum bzw. die Jahreszahl der Aufnahmen
nicht immer zuverlässig anzugeben ist.
In diesen Fällen ist dann ein Annäherungswert genannt worden.




30. Juni 2008


Heuernte in den 1960er Jahren
Foto: Eberhard Wulf


Diese Aufnahme ist vermutlich in den 1960er Jahren entstanden.

Familie Wulf ist bei der Heuernte photographiert worden. Die zahlreichen Erntehelfer haben vor dem Wagen Aufstellung genommen, der zuvor mit [losem] Heu beladen worden war.

Allein die Anzahl der Helfer verdeutlicht, wie aufwändig noch zu jener Zeit das Einbringen der Ernte gewesen ist. Nicht nur beim Einfahren des Heues, sondern auch im Vorfeld war ein recht hoher manueller Arbeitsaufwand erforderlich.

So wurde das Gras noch von Hand mit der Sense gemäht, es wurde mit Harken mehrmals am Tag gewendet, abends zu so genannten Haufen aufgesetzt und am kommenden Morgen -nachdem der Tau abgetrocknet war- wieder zum Trocknen ausgestreut.




23. Juni 2008


Ortseingang ca. 1953
Foto: Günter Ische


Das Photo ist wahrscheinlich zu Beginn der 1950er Jahre entstanden.

Im Vordergrund ist das Wohnhaus Lödingser Straße 33 [Thorsten und Stefanie Kerl; damals Paul und Lina Müller] zu sehen. Weiter ist zu erkennen, dass dort eine kleine Tankstelle (DEA) betrieben wurde.

Vor dem Wagen, auf dem Musiker sitzen, marschiert eine Schülergruppe. Vermutlich handelt es sich um den so genannten "Weckruf", der als Einladung zum Kirmesfrühstück am Kirmesmontag auf dem Saal zu verstehen war.




16. Juni 2008


Festumzug 1963
Foto: Käthe Ahlborn


Die Aufnahme ist vor dem Kolonialwarengeschäft Wienecke [Lödingser Straße 3] im Verlaufe des Festumzuges anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des damaligen Männergesangvereins 'Harmonie' im Jahre 1963 entstanden.

Auf dem Bild kann man im Vordergrund eine Reitergruppe erkennen (Herbert Daemelt?, Karl Falke, Otto Ahlborn) und dahinter ist ein Schlepper mit Festwagen zu sehen, der von Georg Falke gesteuert wird.




9. Juni 2008


Nachwuchs des SV Hettensen
Foto: Weikhard Glahe


Dieses Photo zeigt Teile der Schülermannschaft des SV Grün-Weiß Hettensen, die sich vor dem Garten des Vereinslokales aufgestellt haben. Die Aufnahme ist im Verlaufe des Festumzuges anlässlich des 90. Jahrestages der Gründung des Gesangvereins 'Harmonie' im Jahre 1978 entstanden.

Auf dem Foto sind zu erkennen (von links): Hartmut Bode, Thomas Geisler, Mario Oheim, Matthias Neitzel, Torsten Grebe, Olaf Mielke, Weikhard Glahe.




2. Juni 2008


Kirmes 1957
Foto: Hartmut Bode


Die vorliegende Aufnahme stammt vermutlich aus dem Jahre 1957 und zeigt befreundete bzw. verwandte Paare während der Kirmes auf dem Saal des Gasthauses 'Drei Kronen', das von Familie Erich Gotthardt bewirtschaftet wurde.
Die Kirmesfeierlichkeiten begannen zu jener Zeit freitags mit der traditionellen Wurstprobe, wurden fortgesetzt samstags und sonntags mit einem Tanzvergnügen auf dem Saal und endeten schließlich am Montag auch dort mit einem Frühstück, an dem damals hauptsächlich die Männer des Ortes teilnahmen, denn an diesem Tage mussten in der Regel größere Mengen an Freibier ausgetrunken werden, die die im Ort ansässigen Geschäftsleute spendiert hatten.

Auf dem Foto sind zu erkennen (von links): Wilhelm Teuteberg, Alwin Ahlborn, Günter Bode, Marlies Bode, Wilhelm Mönekemeyer, Helga Teuteberg, Leni Gotthardt.




26. Mai 2008


Wohnhaus Karl Wulf
Foto: Veronika Wienecke


Diese Aufnahme zeigt das Wohnhaus Karl Wulf in der Friwoler Straße 16.
Das Photo ist vermutlich in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden.
Auffallend ist die für die damalige Zeit markante Dacheindeckung mit Zementplatten. Typisch für den südniedersächsischen Raum war eigentlich die Eindeckung mit roten Tonziegeln, weil diese auch in der Region hergestellt wurden. Im Solling und entlang der Weser dagegen wurden Sandsteinplatten als Fassadenbehang sowie zur Deckung der Dächer verwendet.




19. Mai 2008


Ein Gläschen Schnaps...
Foto: Hermann Fuß


Diese Photographie ist Ende der 1950er/ Anfang der 1960er Jahre entstanden.

Im Eingangsbereich der Bäckerei Hermann Fuß sitzen vor der Tür Männer, die ihr Tagwerk bereits vollbracht haben und sich nunmehr ein Gläschen Hochprozentigen bekommen lassen.

In derart gemütlicher Runde fand man sich zu jener Zeit häufiger zusammen. Probleme wurden erörtert und Neuigkeiten aus dem Dorf fanden so eine ebenso rasche wie umkomplizierte Verbreitung.




12. Mai 2008


Küsterehepaar Thofern
Foto: Rainer Glahe
Zeitungsausschnitt Northeimer Tageblatt vom 7.10.1970





5. Mai 2008


Vor der Wand
Foto: Rainer Glahe


Diese Photographie stammt aus dem Jahre 1903 und zeigt Arbeiter im Steinbruch der Bramburg.

Die durchweg ernsten Gesichter zeugen davon, dass die Arbeit im Bruchgebiet, die fast ausschließlich Handarbeit war, recht anstrengend gewesen ist. Ebenso beschwerlich ist der Weg zum Arbeitsplatz und wieder nach Haus gewesen. Diese Wegstrecken wurden zu jener Zeit in der Regel zu Fuß bewältigt. Wer schon ein Fahrrad besaß, konnte als Hettenser zumindest den Heimweg leichter zurücklegen.

Die Arbeit in den Steinbrüchen war neben der körperlichen Anstrengung noch geprägt von Gefahren für Leib und Leben. Aus den verschiedensten Gründen hat es im Bruchbereich damals schwere Unfälle gegeben, die zum Teil auch tödlich waren.

Über die Besonderheiten, Anstrengungen und Gefahren des Lebens der Steinarbeiter haben Ingrid Schöneborn und Wolfgang Schäfer unter dem Titel "Die Arbeit war ein Kampf" eine Materialsammlung zur Geschichte der Steinarbeiter im Raum Adelebsen veröffentlicht (vgl. Literaturverzeichnis).




28. April 2008


Junggesellenverein Hettensia
Foto: August Müller


Diese Photographie stammt vermutlich aus dem Jahre 1957 oder 1958 und zeigt die Mitglieder des Junggesellenvereins Hettensia auf dem Saal des Gasthauses Gotthardt.

Auf dem Photo stehen in der hinteren Reihe von links:
Karl Böker, Eberhard Mühle, Ewald Heese, Ottokar Kerl.
In der mittleren Reihe stehen von links:
Horst Kerl, Otto Denecke, Dieter Helmbrecht, Werner Braun, Walter Schrader, Ernst-August Schrader.
Davor sitzen von links:
Karlheinz Thofern, Walter Gebauer, Siegfried Rösner, Dieter Müller, Werner Dörge, Heini Wienecke, August Müller.
Links und rechts des Bierfasses posieren Manfred Helmbrecht und Reinhold Wolter.

Der Verein hatte seine Wurzeln in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Im Jahre 1922 konnte das Bundesfest verbunden mit der Fahnenweihe gefeiert werden (Foto siehe Zeittafel!).

In der Zeit des Zweiten Weltkrieges ruhten die Aktivitäten des Vereins vollkommen. Auf Grund der zahlreichen Kriegsopfer, die der Krieg auch in Hettensen forderte, war an eine Wiederbelebung des Junggesellenvereins in den ersten Nachkriegsjahren, die von vielfältigem Mangel geprägt waren, überhaupt nicht zu denken.

Erst im Jahre 1957 wurde der Verein neu gegründet und regelmäßige Zusammenkünfte in geselliger Runde prägten das Vereinsleben. Im Mittelpunkt standen dabei die Treffen im Gasthaus Gotthardt, wo neben dem Spiel mit Karten auch das Knobeln breiten Raum einnahm.

Eine alte Tradition, die Ausflüge am Himmelfahrtstag, wurde neu belebt. Berichtet wird von Wanderungen über die Bramburg ins Gasthaus Stumpf nach Adelebsen, von wo aus man schließlich per Pferdewagen zur Papiermühle bei Eberhausen fuhr, um dort in feucht-fröhlicher Runde angemessen zu feiern. Der Heimweg zurück nach Hettensen gestaltete sich, da zu Fuß, recht beschwerlich, doch ließ man sich trotz alledem nicht davon abhalten, im Gasthaus zum Goldenen Stern [Gotthardt] den Tag mit einem Stiefeltrinken zu beenden.

Weil in der Zeit des Wirtschaftswunders und des Wiederaufbaus eine große Anzahl der Vereinsmitglieder sich verheiratete und andere unseren Ort verließen, schlief das Vereinsleben im Jahre 1959/1960 ein und der Verein wurde aufgelöst.




21. April 2008


Die Prinzessin
Foto: Käthe Ahlborn


Diese Photographie stammt aus dem Jahre 1976 und zeigt Prinzessin Alexandra von Sachsen-Anhalt.

Mitte der 1970er Jahre hatte sich die Pronzessin in Hettensen niedergelassen und sie betrieb hier einen Reitstall, der auch überregional bekannt wurde, so dass Feriengäste aus Nah und Fern nach Hettensen kamen.

Auf diesem Photo sitzt Alexandra, die übrigens mit dem Hardegser Tierarzt Dr. Max Riederer verheiratet war, in der kleinen Gaststube des Gasthauses zur Post. Dort wurden damals ausgelassene Feste gefeiert und der eine oder andere Bund für's Leben geschmiedet.

Prinzessin Alexandra beabsichtigte, in Hettensen eine Reithalle zu errichten, was letztendlich jedoch scheiterte.




14. April 2008


Festwagen 1970
Foto: Rainer Glahe


Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1970 und ist während des Festumzuges anlässlich der 50-Jahr-Feier des Sportvereins in Höhe des Wohnhauses Hermann Glahe in der Oberdorfstraße [Hans-Hermann Berger - Friwoler Straße] entstanden.

Im Bild vorn kann man den Festwagen der Alt-Herrenmannschaft zu erkennen, dahinter fährt der geschmückte Wagen der Freiwilligen Feuerwehr Hettensen. Eine offizielle Mannschaft der Alten Herren, die dem geregelten Spielbetrieb nachging, gab es zu jener Zeit noch nicht.




7. April 2008


Festwagen 1952
Foto: Günter Ische


Dieses Photo ist wahrscheinlich während des Festumzuges anlässlich der 1000-Jahr-Feier im Jahre 1952 entstanden.

Gut zu erkennen ist der mit Vollgummirädern ausgerüstete Traktor sowie der ebenso bereifte Anhänger. Der Schlepper ist an der Seite mit einer großen Schwungscheibe ausgerüstet mittels derer über Flachriemen eine Dreschmaschine, Schrotmühle, Kreissäge oder andere Geräte betrieben werden konnten.




31. März 2008


Im Bruchgebiet
Foto: Leni Gotthardt


Entstanden ist diese Aufnahme wahrscheinlich in den 1920er Jahren.

Arbeiter aus Hettensen und Umgebung machen in einem der Steinbrüche der Bramburg gerade eine Pause. Trotz der körperlich sehr anstrengenden Tätigkeit wird für den Fotografen ein recht freundliches Gesicht gemacht. Im Hintergrund rechts steht Friedrich Denecke aus Hettensen. Die Identität der anderen Männer kann leider nicht mit Sicherheit geklärt werden.

Die Brüche auf der Bramburg übten zu jener Zeit, obwohl die Arbeit höchst gefährlich und sehr anstrengend war, eine enorme Anziehungskraft für die Arbeitskräfte in den umliegenden Ortschaften aus; bestand hier doch die Möglichkeit im Gegensatz zur Arbeit in der Landwirtschaft "gutes Geld" zu verdienen.

So reichte das Einzugsgebiet der Arbeitskräfte im Norden bis nach Ellierode, Hardegsen und Schlarpe, aber auch bis nach Offensen, Verliehausen und Heisebeck im Süden. Hervorzuheben ist, dass die Arbeiter den täglichen Weg zur Arbeit und wieder nach Haus trotz der Entfernungen in der Regel zu Fuß zurücklegten.




24. März 2008


Fuhrunternehmen Heese
Foto: Ewald Heese


Dieses Photo stammt vermutlich aus den 1950er Jahren.

Abgebildet ist der Büssing-Lastkraftwagen des Fuhrunternehmers Karl Heese, der auf der Hoffläche vor der Garage in der Ellieröder Straße geparkt ist. Ganz rechts steht Karl Heese, daneben Albert Heese, der zeitweise auch diesen LKW gefahren hat. Links am Lastwagen lehnt Karl-Heinz Klinge, der auch als Kraftfahrer bei Karl Heese beschäftigt war.

In den Nachkriegsjahren, als zahlreiche Heimatvertriebene nach Westdeutschland kamen und durch Zuweisung über Friedland nach Northeim gelangten, wurden diese Menschen unter anderem mit diesem Lastkraftwagen von Karl Heese nach Hettensen geholt, wo sie dann eine neue Heimat fanden.




17. März 2008


Es war so richtig Winter...
Foto: Rainer Glahe


Diese Aufnahme ist im Februar des Jahres 1958 auf dem ostwärtigen Nachbargrundstück des damaligen Schulgeländes gemacht worden.

Sicherlich ist das Photo entstanden, um den Schlittenfahrer [es ist übrigens der heutige Ortsbürgermeister] und den soeben mit dem Papa gebauten und dekorierten Schneemann abzulichten. Es war Brauch und auf Grund der damals schneereichen Wintermonate auch möglich, dass Schneemänner, Schneehöhlen oder andere Figuren aus dem reichlich zur Verfügung stehenden Pappschnee gebaut werden konnten.

Aus heutiger Sicht ist dieses Dokument noch von ganz anderer Bedeutung, denn es zeigt am Bildrand rechts das zu jener Zeit noch als solches genutzte Schulgebäude mit der vorgebauten Veranda. Hinter dem Schneemann ist das Wirtschaftsgebäude der Schule mit der rechts angebauten Toilettenanalage zu erkennen. In diesem Gebäudekomplex, der im Jahre 1974 abgerissen wurde, befanden sich Lager- und Abstellräume und ursprünglich auch einmal Stallungen.

Bei den Toiletten handelte es sich noch um so genannte "Plumpsklos"; wassergespülte Aborte gab es damals noch nicht. Diese wurden erst zu Beginn der 1970er Jahre an das Schulgebäude angebaut, nachdem die alte Veranda abgerissen worden war. Die hiesige Schule ist im Jahre 1974 aufgelöst worden.




10. März 2008


Fasching auf dem Saal
Foto: Günter Ische


Dieses Photo stammt aus den späten 1950er Jahren und ist auf dem Saal des Gasthauses Gotthardt entstanden.

Das Ortskommando der Freiwilligen Feuerwehr Hettensen nimmt -teilweise nicht uniformiert- an der so genannten Maskerade teil.
Zu jener Zeit war es Usus, dass die örtlichen Vereine abwechselnd in der Karnevalszeit einen Kappenball -in der Regel Samstagabends- und am Sonntagnachmittag für die Kinder eine Maskerade durchführte. Die Kinder mit den besten Kostümen wurden im Rahmen dieser Veranstaltung dann vom Veranstalter prämiert.

Von links: Albert Heese, Karl Puchmüller, Heinz Wienecke, August Ische und Gemeinebrandmeister Albert Ellies.




3. März 2008


Konfirmation 1938
Foto: Rainer Glahe


Der noch junge und erst seit vier Jahren in Hettensen tätige Pastor Hans Kropatschek hat am 2. April mit den Konfirmanden des Jahrganges 1938 Aufstellung genommen vor dem Altar der Hettenser Kirche.

Anzumerken ist, dass die Jungen und Mädchen damals nahezu zeitgleich konfirmiert und aus dem achten Jahrgang der Volksschule entlassen wurden und danach eine Berufsausbildung begannen.
In der Umgangssprache wurde dieser Zeitpunkt mit dem Begriff "Aus der Schule kommen" umschrieben.

In der hinteren Reihe stehen von links: Pastor Kropatschek, Lenchen Friedrichs (verheiratet mit Walter Müller - Hettensen), Lilly Wienecke (verh. Karl Beyland - Lödingsen), Helga Wienecke (verh. Albert Annemüller - Nörten-Hardenberg), Rolf Glahe.
Davor sitzen von links: Lucie Ellies (verh. Heinz Wulf - Hettensen), Hilde Böttcher (verh. Herbert Heese - Hettensen), Irmgard Thofern (verh. Willi Werres - Kerpen/Buir).




25. Februar 2008


Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr
Foto: Günter Ische


Diese Aufnahme stammt vermutlich aus dem Jahre 1931.

Im Protokollbuch der Freiwilligen Feuerwehr Hettensen ist in der Niederschrift vom 10. Oktober 1931 nachzulesen, dass eine Musikkapelle besteht, die instrumentiert ist mit sieben Pfeifen, zwei Trommeln und einer "dicken Pauke".

In der hinteren Reihe stehen v.l.: Heinrich Ische, Hermann Ische, Hermann Herborg.
In der mittleren Reihe v.l.: Albert Ahlborn, Gustav Brauns.
In der vorderen Reihe sitzen v.l.: Hermann Fuß und August Ische.




18. Februar 2008


Festwagen der Feuerwehr 1970
Foto: Rainer Glahe


Das Photo ist im Jahre 1970 auf dem Hof des Landwirtes Günter Munke entstanden.

Dort hatten anlässlich der Feierlichkeiten "50 Jahre SV Grün-Weiß Hettensen" die Wagen des Festzuges Aufstellung genommen.

Vor dem Festwagen der Freiwilligen Feuerwehr Hettensen stehen von links:
Arnold Kaschubiak; Dieter Neumann (abgewandt), Günter Munke, Jürgen Oehlmann, Franz Hübner, Heinz Wasmuth, Günter Kroll und davor knieend Jürgen Oheim.




11. Februar 2008


Goldene Konfirmation
Foto: Hartmut Bode


Das Photo stammt aus dem Jahre 1972 und ist auf dem heutigen Parkstreifen neben der hiesigen Kirche aufgenommen worden.

Nach dem Gottesdienst anlässlich der Feier der Goldenen Konfirmation haben sich für den Photographen von links aufgestellt
in der hinteren Reihe: August Klinge, Hermann Glahe, Ernst Herbst, Adolf Herborg.
in der vorderen Reihe: August Bartels, Else Ische, Frieda Bode, Annchen Hoffmann, Karl Wienecke.




4. Februar 2008


Tischlerei Diederich
Foto: Albert Diederich


Die Aufnahme stammt aus der Mitte der 1930er Jahre.

Der Tischlermeister Albert Diederich (zweiter von links) hat mit Sohn Heinrich (dritter von links) und der Belegschaft Aufstellung genommen in seiner Werkstatt in Hettensen, die sich damals in einem Gebäude der Oberdorfstraße [Friwoler Straße 15] befand.

Im Hintergrund sowie links im Vordergrund sind Möbelstücke zu sehen, die bis weit in die 1950er Jahre in der Tischlerei Diederich von Hand gefertigt wurden.

Ferner war eine nicht unbedeutende Einnahmequelle des ortsansässigen Familienbetriebes der Bereich der Bautischlerei sowie eine Möbelhandlung, in der Fertigmöbel aus industrieller Fabrikation verkauft wurden. Wie zu jener Zeit üblich, führte die Tischlerei auch Bestattungen durch, zumal Särge in der Regel noch vor Ort gefertigt wurden.

Familie Diederich bewirtschaftete ferner einen landwirtschaftlichen Betrieb.




28. Januar 2008


"Verbindungsweg"
Foto: Weikhard Glahe


Diese Aufnahme stammt aus den 1950er Jahren.

Heinrich Glahe jun. steht vor seinem Wohnhaus [Lödingser Straße 38] auf einem Weg, der zu jener Zeit die Unterdorfstraße [Lödingser Straße] mit der Hinteren Dorfstraße [Bornbreite] verband. Dieser Weg, der über die Privatgrundstücke Gustav Otte und Heinrich Glahe führte, wurde von zahlreichen Anliegern immer wieder gern genutzt, da er eine willkommene Abkürzung darstellte.

In den 1960er Jahren zäunten die beiden Eigentümer ihre anliegenden Grundstücke ein und damit wurde dieser "Weg", der nach Grundbuchunterlagen nie ein öffentlicher gewesen ist, für den allgemeinen Verkehr geschlossen.




21. Januar 2008


Gymnastikgruppe des Sportvereins
Foto: Elke Müller


Diese Photographie stammt aus dem Jahre 1971.

Die Damen-Gymnastikgruppe des Sportvereins Hettensen hat vor dem Sporthaus auf dem Mühlenberg Aufstellung genommen.

Besonders erfreulich war, dass die Damenriege über Jahre hinweg während der damaligen Sportwochen die Besucher mit ihren Darbietungen zu lang anhaltenden Beifallsbekundungen animieren konnte.




14. Januar 2008


Im Bruchgebiet
Foto: Inge Geisler


Die Aufnahme ist ungefähr Ende der 1960er Jahre in den Basaltsteinbrüchen der Bramburg entstanden.

Ein Teil der Belegschaft posiert zusammen mit Betriebsleiter Hermann Docken, Sprengmeister Helmut Geisler und dem Angestellten Albert Helmbrecht "vor der Wand".

Im Hintergrund sind bereits ein größerer Bagger sowie ein Muldenkipper im Arbeitseinsatz zu erkennen.
Im Gegensatz zu den ursprünglich eingesetzten Loren konnten nunmehr deutlich größere Mengen -zudem auch schneller- zur weiteren Verarbeitung zum Brecher transportiert werden.




7. Januar 2008

Lageeinweisung Rußland
Foto: Irene Wienecke


Das Photo ist im Winter 1941/42 an der Ostfront entstanden.

Der Unteroffizier Walter Wienecke (zweiter von links) wird zusammen mit Kameraden von seinem Kompaniechef in die militärische Lage eingewiesen. Seine Einheit war Teil der Heeresgruppe Mitte, der im November 1941 der Angriff und die Einnahme Moskaus "um jeden Preis" befohlen worden war.
Die mehr als 300 Kilometer lange Front kam allerdings schon Anfang Dezember auf Grund der extremen Kälte (bis zu -40° Celsius wurden gemessen!) in einem Halbrund vor Moskau zum Stehen.

Den deutschen Einheiten standen nach dem 6. Dezember 1941 etwa 100 sowjetische Divisionen gegenüber, die unter dem Oberbefehl von Marschall Schukow mit modernsten Waffen zu einer Gegenoffensive antraten, die bekanntlich erst an der Elbe enden sollte.

Uffz. Wienecke ist im weiteren Verlauf der Kriegshandlungen -kurz vor seiner Beförderung zum Feldwebel- in sowjetische Gefangenschaft geraten. Von 1944 ab hat er in einem Bergwerk in Sibiren unter widrigsten Bedingungen arbeiten müssen. Nur knapp entging er dort dem Tode, als die Mehrzahl seiner Kameraden nach einer Explosion verschüttet wurde.

Erst im Frühjahr 1950 befürwortete eine russische Ärztin seine Entlassung und so konnte er über das Grenzdurchgangslager Friedland wieder in die Heimat zurückkehren.

Aus der Gefangenschaft schrieb Walter Wienecke am 15. Oktober 1947 folgende Karte an seine Familienangehörigen in Hettensen:

Ihr Lieben alle!
Viele Grüße sendet Euch Walter!
Ich bin gesund, wünsche dasselbe von Euch.
Nochmals tausend Grüße! Walter!
Viele Grüße an Opa, Oma und Helmut!


[Diese Karte befindet sich im Besitz von Herrn Günter Ische, Hettensen.]




 

 


seit 952