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HETTENSEN - Landkreis Northeim




Historische Fotos VIII


Hier sind die auf dieser Webseite im ersten Halbjahr 2010
unter der Rubrik "Foto der Woche" veröffentlichten Fotografien abgelegt worden.

Ich bitte um Verständnis dafür, wenn das Datum bzw. die Jahreszahl der Aufnahmen
nicht immer zuverlässig anzugeben ist.
In diesen Fällen ist dann ein Annäherungswert genannt worden.




27. Juni 2010


Gemischter Chor Hettensen
Foto: Gerhard Helmbrecht


Diese Aufnahme zeigt die Mitglieder des Gemischten Chores Hettensen im Jahre 1988 auf dem Saal des Gasthauses Gotthardt.

Den Gemischten Chor gibt es seit dem Jahre 1972.
Nachdem das Interesse am Vereinsleben immer weiter nachließ, entschloss sich der im Jahre 1888 gegründete Männergesangverein Harmonie, ab Januar 1972 die Übungsabende auch für interessierte Damen zu öffnen.
Folgerichtig wurde bei weiter zunehmender Beteilung der weiblichen Bevölkerung der Vereinsname in "MGV Harmonie und Gemischter Chor von 1972" geändert.




20. Juni 2010


Spielkameraden
Foto: Eberhard Wulf


Auf diesem Bild ist Eberhard Wulf mit Spielkameraden im Garten des elterlichen Hauses bei einer deftigen Mahlzeit zu sehen. Das Frühstück unter freiem Himmel bot eine willkommene Abwechselung. Man wusste halt, sich zu organisiseren und mit kleinen Dingen abseits der Norm für etwas Besonderes und für eine gewisse Spannung zu sorgen. Dies traf auch für die Spielgewohnheiten zu, wo aufgrund fehlender Spielgeräte Kreativität gefragt war und so zu Abwechselung wesentlich beitrug.

Dieses Photo hat allerdings noch aus einem ganz anderen Grund einen besonderen Wert; zeigt es im Hintergrund rechts doch das inzwischen abgerissene Wohnhaus Bornträger, das auf dem so genannten Wemmelhof zwischen den Gebäuden Thofern und Kerl gestanden hat.




13. Juni 2010


Getreidernte 1959
Foto: Veronika Wienecke


Das Photo zeigt Frau Frieda Wienecke, verheiratet mit dem Dreschmaschinenbetreiber Karl Wienecke, bei der Herstellung von Getreidebunden.

Das Getreide haben die Kleinlandwirte (Nebenerwerbs- und Zuerwerbslandwirte) bis in die 1960er Jahre weitgehend mit der Sense gemäht. Die dann in Schwaden auf der Erde liegenden Getriedehalme wurden [in der Regel von Frauen] mithilfe einer Sichel (siehe Photo!) zusammengezogen und anschließend mittels eines aus Stroh gefertigten 'Seiles' zu Bunden zusammengebunden.
Anschließend hat man die Bunde zu 'Haufen' [Hucken] auf dem Feld aufgestellt. Nach einer angemessenen Trocknungszeit [je nach Witterung ca. 8-10 Tage] wurden diese dann abgefahren und auf einer der beiden im Ort stationierten Dreschmaschinen im Ort ausgedroschen.

Die beiden Dreschmaschinen wurden betrieben von Karl Wienecke [Scheunengebäude Nordring 2] und der Dreschgemeinschaft Hettensen(Dreschgenossenschaft) im [Scheunengebäude Wiesenstraße 1].




6. Juni 2010


Ortsverteidigung
Foto: Göttinger Tageblatt - Moderegger


Im Vorfeld der Verwaltungs- und Gebietsreform hatten die Hettenser sich im Gegensatz zum Entwurf des Nieders. Innenministeriums nicht für für die Zuordnung ihrer Gemeinde zur Stadt Hardegsen, sondern zum Flecken Adelebsen ausgesprochen. Dies führte damals zu zahlreichen Sitzungen, Veröffentlichungen, Stellungnahmen usw.

Der Reporter des Göttinger Tageblattes konnte bei der Fahrt im Frühjahr 1972 durch die damals noch selbstständige Gemeinde zufällig dieses Foto "Schießen", das dann schließlich in der Zeitung veröffentlicht wurde.

Zu sehen sind (v.l.) Kerstin Herre, Weikhard Glahe und Marco Seifert, die an einer Baustelle im Bereich des ehemaligen Spritzenhauses liegende Betonschachtringe (Konusse) umfunktionierten und daraus mal eben eine Festung errichteten, die nur schwer einzunehmen war.




30. Mai 2010


Tischler Diederich und Familie
Foto: Albert Diederich


Das Photo zeigt Tischlermeister Albert Diederich mit seiner Ehefrau (links), der Schwiegertochter und den drei Enkelkindern im Jahre 1941 vor dessen Wohnhaus in der Oberdorfstraße [Friwoler Straße 13].

Außer der Tischlerwerkstatt waren mit in den Baukörper dieses Gebäudes integriert Stallungen und Scheune, da Familie Diederich neben der Tischlerei noch einen landwirtschaftlichen Zuerwerbsbetrieb mittlerer Größe bewirtschaftete.




23. Mai 2010


Betriebsausflug zur Porta Westfalica
Foto: Inge Geisler


Ein Teil der Arbeitnehmer, die im Steinbruchbereich der Bramburg beschäftigt war, ist zu Beginn der 1950er Jahre (wahrscheinlich im Jahre 1952) zu einem Betriebsausflug zur Porta Westfalica gefahren.

Derartige Ausflüge der Belegschaft gehörten in den Nachkriegsjahren, aber auch vor dem Zweiten Weltkrieg zum Standardprogramm der Arbeitnehmervertretung. So wurden zur damaligen Zeit durch derartige Gemeinschaftsveranstaltungen Kameradschaft und Zusammenhalt gepflegt.

Dort, wo die Weser in der Nähe von Bückeburg das Weser- und Wiehengebirge durchbricht, wurde auf dem Wittekindsberg ein Denkmal errichtet, das den deutschen Kaiser Wilhelm I. (1871-1888) in Pose eines römischen Imperators darstellt, der auf die Weser niederblickt.




16. Mai 2010


Postkarte Bramburg 1904
Foto: Detlev Herbst


Diese Postkarte stamnmt aus der Sammlung von Detlev Herbst aus Volpriehausen.

Dargestellt sind Motive vom Betriebsgelände der Bramburg.
Links oben ist die Villa zu sehen, die auf der oberen Bramburg in der Nähe der Arbeiter-Wohnhäuser stand und die Familie Hermann Wegener, die den Steinbruch betrieb, bis in die 1960er Jahre als Wohnung diente.
Außerdem erkennt man den so genannten Konsum [das war ein Lebensmittelgeschäft der sog. Konsum-Genossenschaft], wo nicht nur die auf der Bramburg lebenden Familien, sondern auch die Arbeitnehmer aus den umliegenden Ortschaften sich mit Gütern des täglichen Bedarfs versorgten.
Ferner ist die Brecheranlage dargestellt, in der das im Bruchgebiet gewonnene Gestein zerkleinert wurde. Daneben stellten die so genannten Steinrichter in Handarbeit [und im Akkord] Pflastersteine der verschiedenen Größen her [hauptsächlich ca. 10 cm x 10 cm], mit denen die Straßen gepflastert wurden.




9. Mai 2010


Fußballer Grün-Weiß Hettensen
Foto: Sven Möhlke


Dies ist eine der letzten Aufnahmen -wahrscheinlich sogar die letzte-, die von der Fußballmannschaft des SV Grün-Weiß Hettensen vor dem Zweiten Weltkrieg gemacht wurde. Das Bild stammt aus dem Jahre 1938 und wurde von Sven Möhlke bei Aufräumarbeiten des von ihm käuflich erworbenen Wohnhauses Friwoler Straße 38 gefunden. Dieses Gebäude war früher im Besitz von Albert Friedrichs [Bildmitte].
Die Spieler stehen vor einem der aus Kantholz und Maschendraht angefertigten Holztore auf der Sportfläche auf dem Mühlenberg.

Hintere Reihe v.l.: Helmut Ellies (gefallen); Karl Bierkamp; Walter (Bubi) Wienecke; Gerhard Unverzagt; Werner Wienecke (gefallen)
Mittlere Reihe v.l.: Hans Ische (gefallen); Albert (Bobo) Friedrichs; Walter Bornträger
Vordere Reihe v.l.: Adolf Becker (gefallen); Adolf Henze (Knecht auf dem Hof Friedrich Ische); Walter Müller

Nachdem während des Krieges zahlreiche Sportkameraden gefallen oder vermisst waren und die Vereinsstruktur durch die Nationalsozialisten zerstört worden war, wurde der völlige Neuaufbau des Sportvereins wie auch der Mannschaft(-en) notwendig. Damals war hilfreich, dass die Einwohnerzahl der Ortschaft Hettensen durch den Zuzug von Heimatvertriebenen um mehr als das Doppelte angewachsen war. So konnten zahlreiche Neubürger in den SV Grün-Weiß integriert werden und mit dazu beitragen, dass der Spielbetrieb schon bald nach dem Krieg wieder aufgenommen werden konnte.




2. Mai 2010



Ausweis des Jungvolkes
Foto: Günter Ische


Das Jungvolk war während der Zeit des Nationalsozialismus' eine Jugendorgansiation der NSDAP [Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter-Partei]. Mitglied im Jungvolk konnten die 10- bis 14-jährigen werden, die danach nahtlos in die Hitlerjugend [HJ] übernommen wurden. In der HJ verblieben sie bis zum 18. Lebensjahr; anschließend gingen sie über in die Gliederungen der NSDAP.

Hans Ische [Onkel des in Hettensen wohnhaften Günter Ische] wurde nach dem Dienst in der Hitlerjugend zum Arbeitsdienst abkommandiert; danach war er als Unteroffizier der Panzertruppe an der Ostfront eingesetzt, wo er am 26. September 1943 fiel.
Sein Kriegs-Tagebuch ist unter dem Link Kriegszeiten auf dieser Website veröffentlicht.




25. April 2010


Geburtstagsstimmung
Foto: Marlies Bode


Diese Aufnahme ist in den 1950er Jahren entstanden.

Anlässlich einer Geburtagsfeier haben sich im Hause Paul Müller (Lödingser Straße 33) unter anderen versammelt Oswald Kalusche, Günter Bode und Karl Wienecke. (von links)

In den ersten Nachkriegsjahren wurde jegliche Feste und Feiern recht ausgelassen gefeiert, wie anhand des vorliegenden Bildmaterials unschwer nachzuvollziehen ist. Ein Musikinstrument in Verbindung mit etwas Alkohol brachte die Gäste oft in beste Stimmung.
Der Fleischbeschauer Karl Wienecke (r.) neigte dazu, bei solchen Anlässen seinen Zahnersatz den Anwesenden hin und wieder "in vollem Umfang" zu zeigen, was allerdings nicht immer gut ankam...




18. April 2010


Luftbild 1998
Foto: Manuel Franzke


Während eines Hubschrauber-Rundfluges über den Bereich der Stadt Hardegsen konnte Manuel Franzke im Jahre 1998 diese Aufnahme "schießen".

Das Photo zeigt die Einmündungsbereiche der Bornbreite, des Kaineweges und des Mühlenweges in die Lödingser Straße vor der Erstellung des Bus-Wendeplatzes.




11. April 2010


Sängerfest 1950
Foto: Günter Ische


Im Jahre 1950 fand in Hettensen ein Sängerfest statt. Im Rahmen des ersten Festes, das nach den Entbehrungen des Zweiten Weltkrieges organisiert worden war,fand auch ein Festumzug statt. In den ersten Jahren der Konsolidierung nahm die große Mehrheit der Bevölkerung an dieser Veranstaltung mit Begeisterung teil.

Das Photo zeigt die Fahnenabordnung des Sportvereins Grün-Weiß Hettensen sowie weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Festzuges auf der gepflasterten Hoffläche des Kolonialwarenladens Brede bzw. des Gasthauses Zur Post. Die zu jener Zeit noch unverheirateten Damen zeigten an den Geschehnissen offensichtlich besonderes Interesse.




4. April 2010


Musterung
Foto: Thea Wenzel


Diese Photographie zeigt einen Jahrgang Mitte der 1930er Jahre nach der Musterung beim Kreiswehrersatzamt in Göttingen. Dabei ist auch Karl Brede jun. (erste Reihe zweiter von rechts), Sohn des gleichnamigen Hettenser Gastwirtes.

Zu jener Zeit war es üblich, dass sich die jungen Männer nach der [erfolgreichen] Musterung mit Blumengebinden schmückten, von einem oder mehreren Musikanten begleitet durch die Stadt zogen und anschließend zu einem in der Regel heftigen Umtrunk einkehrten.
Es galt damals durchaus als ehrenwert, in die Riege der [wahren] "Männer" aufgenommen zu sein, nachdem man als "tauglich für den Wehrdienst", später als "KV" [kriegsverwendungsfähig] eingestuft worden war.

Karl Brede junior, von seinen Eltern und Geschwistern liebevoll "Menne" genannt, war im Zweiten Weltkrieg als Soldat an der Ostfront eingesetzt. Von dort ist er nicht zurückgekehrt; er gilt als vermisst.




28. März 2010


Basalt-Verladung Adelebsen
Foto: NN


Dieses Photo kann spätestens zu Beginn der 1960er Jahre entstanden sein.

Bis zu diesem Zeitpunkt ist an der Verladestation Adelebsen Basaltgestein aus den Brüchen der Grefenburg und des Backenberges verladen worden. Das Gestein wurde mittels einer Seilbahn, die links im Hintergrund gut zu erkennen ist, vom Backenberg bzw. von der Grefenburg zu dieser Versandeinrichtung des so genannten Basaltwerkes Niedersachsen transportiert und dort sogleich in die Waggons der Deutschen Bundesbahn verladen.




21. März 2010


"Im Heu"
Foto: Albert Diederich


Diese Aufnahme stammt vermutlich aus den 1950er Jahren. Teile der Familie Diederich, die neben der Tischlerei auch einen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaftete, sind hier bei der Heuernte zu sehen.

Die Aufbereitung dieses Trockenfutters war zu jener Zeit recht arbeitsintensiv, da die Mehrzahl der Arbeitsgänge von Hand zu leisten waren. In der Regel wurde das Heu mehrfach von Hand mit hölzernen Harken gewendet, abends zum Schutz vor Feuchtigkeit in so genannten Haufen aufgesetzt und nach Beendigung der Trocknung auf der Wiese lose verladen und ebenso auf dem Boden in den Scheunen eingelagert.

Wenn im umgangssprachlichen Bereich davon gesprochen wurde, dass man "ins Heu" ging, dann war damit eine der o.a. Arbeiten auf der Wiese gemeint.




14. März 2010


Thüdinghausen 1957
Foto: Günter Ische


Dieses Bild ist im Jahre 1957 bei den Kreiswettkämpfen der freiwilligen Feuerwehren in Thüdinghausen entstanden.
Der damalige Hettenser Ortsbrandmeister Robert Spieß meldet seine Wettkampfgruppe, von der unter anderem zu erkennen sind: Arnold Schierle, Günter Ische, Helmut Wienecke, Horst Ahrens, Reinhold Helmbrecht, Walter Wienecke, Albert Ahlborn, Georg Falke, August Ische.




7. März 2010


Baeckerei modernisiert
Zeitungsdokument: Hermann Fuss


Der obige Artikel aus dem Göttinger Tageblatt -Ausgabe Northeimer Tageblatt- berichtet im Jahre 1968 über die grundlegende Modernisierung des Verkaufsbereiches im Familienbetrieb der Bäckerei Hermann Fuß. Auf dem oberen Photo stehen von links Else Fuß, die Verkäuferin Rosel Neumann und das Ehepaar Fuß sen. Auf dem unteren Bild ist Hermann Fuß jun. bei der Arbeit in der Backstube zu sehen.




28. Februar 2010


Blick in die Bramburgstraße
Photo: Rainer Glahe


Dieses Photo, das einen Blick in die Bramburgstraße zeigt, ist um die Jahreswende 1977/1978 aufgenommen worden.

Sehr schön sind noch die hölzernen Lichtmasten der elektrischen Freileitung zu erkennen, über die die Haushaltungen mit Strom versorgt wurden. An diesen Masten waren, sofern noch kein Erdkabel verlegt war, auch die Lampen der Straßenbeleuchtung angebracht.

Auf dieser Aufnahme sind beide Varianten zu sehen, da der untere Teil der Bramburgstraße noch über eine Oberleitung, der obere Teil aber schon mittels eines Erdkabels versorgt wurde.




21. Februar 2010


Gemeinderat 1963
Photo: Gerhard Helmbrecht


Diese Aufnahme zeigt Mitglieder des Gemeinderates Hettensen, vermutlich nach einer Sitzung im Clubzimmer des Gasthauses Zur Post im Jahre 1963.

Es sitzen von links Willi Gründel, Werner Mielke, Paul Kopetzki jun., Heinrich Friedrichs, Karl Heese, Karl Unverzagt und August Helmbrecht.
Der Sitzung des Gremiums wurde allein durch die Kleidung (alle Ratsherren tragen Krawatte) in besonderer Weise Rechnung getragen; zudem ist der Tisch mit einer weißen Papiertischdecke bezogen.




14. Februar 2010


Basaltsäulen Bramburg 1970
Photo: Rainer Glahe


Das Photo ist entstanden im Jahre 1970 auf der Bramburg am so genannten kleinen See, wo sich zu jener Zeit - besonders an den Wochenenden - trotz Verbotes immer wieder zahlreiche junge Leute zum Baden einfanden.

Die oberhalb des Sees aufragenenden vier- bis achteckigen säulenförmigen Absonderungen sind das typische Kennzeichen bsischer Vulkanite, die bei Abkühlung der Lava entstanden sind. Die Wachstumsbildung dieser Säulen steht im Winkel von 90°, also senkrecht, zur Verlaufsrichtung des Abkühlungsvorganges.

Neben der Bramburg, dem am nördlichsten gelegenen ehemaligen Vulkan in Deutschland, liegen südlich von Adelebsen noch der Backenberg und die Grefenburg sowie der Hohe Hagen bei Dransfeld, wo einst auch das vulkanischen Ursprungs entstammende Basaltgestein abgebaut wurde.




7. Februar 2010


Alter Hochbehälter 1980
Photo: Rainer Glahe


Der nicht mehr in Betrieb befindliche [aus Backsteinen gemauerte] Hochbehälter der Wasserversorgungsanlage auf dem Feldberg ist, weil von Dornenbüschen und anderem Gestrüpp überwuchert, kaum noch zu erkennen.

Ursprünglich ist das aus der Quelle im Ottenbühl (unterhalb = nördlich Heeses Wiese) gewonnene Trinkwasser unter Ausnutzung des natürlichen Gefälles in diesen Hochbehälter auf dem Feldberg geleitet worden, von wo aus dann die Wohnhäuser unserer Ortschaft mit diesem Wasser -wiederum auf Grund des Gefälles- versorgt werden konnten.

Nachdem diese Quelle zu Beginn der 1960er Jahre jedoch nicht mehr die erforderliche Wassermenge liefern konnte, wurde in der Ramke eine Tiefbohrung beigebracht und ein Hochbehälter im Kuckshol gebaut.
Das dazu benötigte Gelände wurde in beiden Fällen im Wege eines Tauschverfahrens erworben.

Aus diesem Hochbehälter wurde die Hettenser Bevölkerung bis zum Jahre 2007 mit Trinkwasser versorgt.




31. Januar 2010


Grundsteinlegung
Photo: Rainer Glahe


Diese Aufnahme zeigt den damaligen Hardegser Stadtdirektor Werner Renner (rechts) sowie den ehemaligen Ortsbürgermeister und Planer der Sporthalle, Manfred Helmbrecht, bei der Grundsteinlegung im Jahre 1992.

Nachdem im Ortsrat die Standortfrage der Sporthalle endgültig geklärt worden war, hatte StD Renner den Ratsgremien empfohlen, den Sportverein Hettensen e.V. als Bauherren dieser Halle auszuweisen, wodurch dann erhebliche Zuschüsse aus öffentlichen Kassen für das Objekt fließen konnten.

Die Sporthalle wurde bei einem hohen Aufwand von Eigenleistungen unter breiter Mitwirkung der Bevölkerung errichtet. Bauleiter -und mit Herz und Seele stets dabei- war Dieter Neumann. Er organisierte weitestgehend den Bauablauf und zeichnete damit für einen schnellen Fortgang qualitativ hochwertiger Arbeiten verantwortlich.




24. Januar 2010


Kirmes
Photo: Günter Ische


Dies Bild stammt wohl aus den 1920er Jahren.

Musikanten haben sich aufgestellt vor dem Gasthaus Krüger am Thieplatz und wollen wahrscheinlich starten zum Umzug, der vor dem traditionellen Kirmesfrühstück als so genannter Weckruf durchgeführt wurde.

Auf diese Art und Weise wurden auch dienigen Einwohner zum Frühstück am Montagmorgen 'gerufen', die unter Umständen noch mit irgendwelchen Beschwerden im Bett lagen... In der Regel wurde bei diesem Vesper Freibier ausgeschenkt, das die Gewerbetreibenden des Ortes spendiert hatten; die Schlachteplatte, also das Essen, hatten die Besucher allerdings selbst zu zahlen.




17. Januar 2010


Blick vom Mühlenberg
Photo: Dieter Daemelt


Etwa im Jahre 1958 ist diese Aufnahme entstanden.

Vom Mühlenberg aus hat der Photograph seinen Blick auf die Ortslage von Hettensen gerichtet.

Im Vordergrund rechts ist das so genannte Waldhaus zu erkenen, das von der Gemeinde Hettensen für Familien gebaut worden war, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Besitz und ihre Heimat in den ehemaligen deutschen Ostgebieten [Ostpreußen, Pommern bzw. Schlesien] verloren hatten.

In der Bildmitte ist das Wohnhaus von Fritz und Inge Daemelt zu sehen; dahinter liegen in einer Senke die Gebäude des Hofes Falke, wo ehemals eine von Wasserkraft angetriebene Mühle bewirtschaftet wurde.
Dahinter sind zu erkennen die Lödingser Straße und die Hinterdorfstraße [Bornbreite]. Ganz links ist im Hintergrund der Umriss des Kirchtums zu sehen.




10. Januar 2010


Stallungen des Rittergutes um 1900
Photo: Herting Treusch von Buttlar


Diese Photographie zeigt die Kuh- und Pferdeställe des Rittergutes etwa um 1900.

Seit dem Jahre 1874 bewirtschaftete Eduard Hueck das Gut. Er musste aber Verwalter einsetzen, weil er als studierter Jurist [Assessor a.D.] recht wenig von der Landwirtschaft verstand. Hueck vergrößerte allerdings die Wirtschaftsfläche des Betriebes durch Zukauf von Acker- und Waldflächen deutlich und errichtete auch das Wohngebäude Bornbreite 1/3 für Angestellte seines Betriebes.

Zuletzt wohnte Eduard Hueck nicht mehr in Hettensen; er hatte seinen Wohnsitz nach Göttingen verlegt und ließ das Gut bis zum Jahre 1912 weiterhin durch einen Verwalter bewirtschaften. Schließlich wurde der Besitz an Adalbert Kaysser aus Hannover verkauft.

Seit der Teilung des Gutes im Jahre 1931 befindet sich dieser Gebäudekomplex im Besitz der Familie Kerl.




3. Januar 2010


Ehrenmal um 1930
Photo: Albert Diederich


Diese Aufnahme des Ehrenmales soll aus den 1930er Jahren stammen.

Die gesamte Anlage war im Jahre 1920 von dem damaligen Rittergutsbesitzer Scheer der Gemeinde Hettensen gestiftet worden. Als Standort wurde der ehemalige Thieplatz ausgewählt. Dort hatte das Denkmal seinen Platz bis zu dessen Umsetzung im Jahre 1969.

Am Volkstrauertag (während der Zeit des Nationalsozialismus' als so genannter Heldengedenktag begangen) wurde das Ehrenmal anlässlich der Gedenkfeier zu Ehren der Opfer des Ersten Weltkrieges festlich geschmückt. Seit dem Zweiten Weltkrieg beschränkt man sich im Rahmen der alljährlichen Gedenkfeier neben Ansprachen auf die Niederlegung von zwei Kränzen an der Gedenkstätte auf dem Friedhof.




 

 


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