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HETTENSEN - Landkreis Northeim




Historische Fotos XV


Hier sind die auf dieser Webseite im zweiten Halbjahr 2013
unter der Rubrik "Foto der Woche" veröffentlichten Fotografien abgelegt worden.

Ich bitte um Verständnis dafür, wenn das Datum bzw. die Jahreszahl der Aufnahmen
nicht immer zuverlässig anzugeben ist.
In diesen Fällen ist dann ein Annäherungswert genannt worden.





29. Dezember 2013


Männer der ersten Stunde
Photo: Rainer Glahe


Als der Sportverein Grün-Weiß Hettensen vom 31. Juli bis 2. August 1970 sein 50-jähriges Bestehen feierte, nahmen zahlreiche Gruppen aus unserem Ort, aber auch aus den Nachbargemeinden an dem Festumzug teil.

Unter anderem war damals auch dieses Gefährt auf den Straßen unterwegs (hier: Ellieröder Straße/ Ecke Einfahrt Nordring). Der gelernte Schornsteinfeger Henning Müller chauffierte in einem umgebauten Kutschwagen fünf alte Herren [3. Reserve] des Sportvereins, die in der Zeit direkt nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich mit dazu beigetragen hatten, den Verein wieder ins Leben zu rufen und in der Spielzeit 1946/ 47 zur Staffelmeisterschaft in der 2. Kreisklasse -Staffel B- zu führen.

Dies waren in der Kutsche von links: Walter Müller (1. Vorsitzender), Helmut Kobbe, Heinz Müller (Spielbetrieb), dahinter (teilweise verdeckt) Gerhard Unverzagt und Rolf Glahe (2. Vorsitzender u. Schriftwart).

Weil die Aufnahme einen Schornsteinfeger -den klassischen Glücksbringer- zeigt, kann gerade dieses Photo dafür stehen, dass uns auch im Neuen Jahr stets ein Quentchen Glück beschert sein soll.





Weihnachten 2013


Gemütlichkeit am Feierabend
Photo: Hans-Peter Hübner


Dieses Photo stammt höchstwahrscheinlich aus der Anfangszeit der 1950er Jahre.

Vor dem in der Hinterdorfstraße stehenden Haus der Eheleute Marie und Karl Poppe [damals bezeichnet mit Hausnummer 48 - heute im Besitz von Frau Weiß in der Bornbreite] sitzen nach vollendetem Tagwerk v.l.: Hermann Hübner, Agnes Hübner, Marie Poppe, deren Sohn Gisbert und Helmut Dampke.

Die Familien Hübner und Dampke galten zu jener Zeit als Hettenser "Neubürger", die nach deren Flucht bzw. Vertreibung aus den so genannten Ostgebieten vom Landkreis der Gemeinde Hettensen zugeteilt worden waren. Aufgrund der Wohnungsknappheit im Ort [Hettensen hatte damals mehr als 1.000 Einwohner] wurde ihnen vom Gemeinderat eine Unterkunft bei Familie Poppe zugewiesen.

Nahezu jeder Hausbesitzer musste in den Nachkriegsjahren in seinem Gebäude Wohnraum für die "Flüchtlingsfamilien" zur Verfügung stellen. Der vom so genannten Flüchtlingsausschuss des Gemeinderates ermittelte "freie Wohnraum" wurde an die bedürftigen Familien verteilt.

Auf Grund der Wohnungsknappheit kam es vor, dass in Häusern mit einer Grundfläche von etwa 100 Quadratmetern mitunter drei oder vier Familien lebten. Es ist überliefert, dass in diesen Fällen die Küche und andere Funktionsräume wie z.B. die Waschküche in der Regel gemeinsam genutzt wurden.





15. Dezember 2013


Fuhrpark Heese
Photo: Ewald Heese


Diese Aufnahme stammt aus der ersten Hälfte der 1950er Jahre.

Der Fuhrunternehmer Karl Heese hat auf dem noch unbefestigten Hof vor dem Wohnhaus (in der Bildmitte) seine beiden Büssing-LKW, den Mercedes-Benz-Lastwagen sowie den Personenwagen Opel-Olympia aufgefahren.

In der Zeit zwischen 1935 und 1940 wurden 170.000 Exemplare dieses Fahrzeugtyps gebaut. Der 835 Kilogramm schwere Opel-PKW verfügte über einen 1,3 Liter-Benzin-Reihenmotor, der mit seinen 24 Pferdestärken dem Fahrzeug zu einer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h verhalf.

Karl Heese führte das Fuhrgeschäft seines Vaters August fort. In der Zeit direkt nach dem Zweiten Weltkrieg sind zahlreiche Familien, die ihre Heimat und ihr Hab und Gut in den Ostgebieten verloren hatten, mit einem dieser Fahrzeuge von Northeim aus nach Hettensen gebracht worden.

Im Hintergrund links ist der Maschinenschuppen der Dreschgemeinschaft Hettensen zu erkennen, der sich heute im Besitz von Herrn Heiko Keilholz befindet.

Die Straßenoberfläche der Landesstraße nach Ellierode [heute: Ellieröder Straße] ist -wie damals üblich- noch mit Basaltsteinen gepflastert.





8. Dezember 2013


Getreideernte
Photo: Günter Ische


Diese Photographie stammt vermutlich aus der Anfangszeit der 1940er Jahre.

Erich Ische führt während eines Fronturlaubes ein Ochsengespann, das einen mit Getreidebunden beladenen [Leiter-] Wagen zieht. Oben auf dem Wagen [mundartlich: auf dem Fuder] sitzt Marie Poppe. Erich Ische ist am 4. August 1944 an der Ostfront gefallen.

Diese Bunde hatten etwa zwei Wochen auf dem Feld in so genannten Haufen (niederdeutsch "Hucken") gestanden, damit die Getreidekörner weiter trocknen konnten.

Zu Haus, in der Regel auf der Scheune, wurden diese Getreidebunde zuerst geöffnet und danach in eine Dreschmaschine geworfen. Das ausgedroschene Getreide füllte man in Jutesäcke ab, die danach auf den Hausboden bzw. zum Getreidelager getragen und dort zur Lagerung entleert wurden.





1. Dezember 2013


Mitteilung an das Amtsgericht
Dokument: Sammlung Rainer Glahe


Dieses Dokument stammt aus dem Jahre 1956.

Die landwirtschaftliche Selbsthilfeeinrichtung "Ackerbaugenossenschaft Hettensen e.G.m.b.H.", die im Genossenschaftsregister des Amtsgerichtes Moringen unter der Nummer 28 geführt wird, teilt dem Gericht die Veränderungen hinsichtlich des Mitgliederstandes, des Vorstandes und Aufsichtsrates der Genossenschaft mit.

Ihren Sitz hatte diese Selbsthilfeeinrichtung im so genannten Schaftstall, dem heutigen Betriebsgebäude der Zimmerei Martin Brodkorb in der Ellieröder Straße.

Dort waren die Arbeitspferde, die Futtervorräte sowie die landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte abgestellt bzw. untergebracht. Außerdem gab es in diesem Gebäude Möglichkeiten zur Zwischenlagerung der geernteten Feldfrüchte.

Nachdem die Anzahl der Nebenerwerbsbetriebe immer weiter zurückgegangen war und zahlreiche der Genossenschaftsmitglieder sich kleine Traktoren anschafft hatten, wurde die Ackerbaugenossenschaft Hettensen im Jahre 1966 aufgelöst.





24. November 2013


Blick auf Hettensen von Oehlmanns Berg
Postkarte: Sammlung Rainer Glahe


Die obige Aufnahme stammt aus der Anfangszeit der 1950er Jahre.

Der aufmerksame Beobachter wird feststellen, dass die Ausdehnung der Siedlungsfläche im Prinzip der Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges entspricht. Man könnte meinen, dass die Ortschaft verträumt und eingekuschelt im Schwülmetal die Zeit verschläft.

Besonders auffällig sind die [noch] fehlende Bebauung entlang des Mühlenweges, im Bereich der Sauren Plecke, an der Lödingser Straße, entlang der Bornbreite, auf dem Kaineweg und in den Buehwiesen.
Zu erkennen ist noch das alte Transformatorenhaus im Kaineweg, das später ersetzt wurde durch ein Gebäude im Mühlenweg, Letzteres ist seit dem verangenen Jahr durch eine Trafostation an Oehlmanns Scheune abgelöst worden.

Hinsichtlich der baulichen Entwicklung hat die Ortschaft den Zug der Zeit allerdings nicht verschlafen.
Bedingt durch Zuweisung und Zuzug zahlreicher Heimatvertriebener, war es notwendig, dass sich die Gemeinde in den 1950er Jahren rasch entwickeln musste: Baulandflächen am Mühlenberg, im Mühlengarten, im Nordring, in der Wiesenstraße und auf dem Kaineweg wurden ausgewiesen und später erweitert, so dass dringend benötigter Wohnraum geschaffen werden und damit den Bedürfnissen der stark angewachsenen Bevölkerung Rechnung getragen werden konnte.

Bei Kriegsbeginn lebten in Hettensen 534 Einwohner; diese Zahl stieg nach Kriegsende auf 1.061 Personen an, die allerdings vorübergehend und überwiegend bei Einheimischen einquartiert waren. In den Folgejahren pendelte sich die Einwohnerzahl schließlich bei cirka 800 Bürgern ein.





17. November 2013


Festumzug
Photo: Ilse Kanbach


Dieses Photo stammt aus dem Jahre 1963.

Im Laufe des Jubiläums des damaligen Männergesangvereins "MGV Harmonie Hettensen" (75-jähriges Bestehen) fand ein Zeltfest am Maschinenschuppen der Dreschgemeinschaft statt.

Einige Bewohner des Mühlenweges beteiligten sich am traditionellen Festumzug mit einem Motivwagen unter dem Motto "Gut rasiert - gut gelaunt", der gerade in Höhe des Parks die heutige Ellieröder Straße befährt.

Eindeutig zu erkennen ist der am Tisch sitzende Heinz Kanbach (mit Brille). Die zahlreichen Kinder finden offensichtlich reges Interesse an diesem Wagen.





10. November 2013


Festumzug
Photo: Rainer Glahe


Dieses Photo stammt aus dem Jahre 1970.

Als der Sportverein Grün-Weiß Hettensen 1920 (damals noch kein eingetragener Verein) sein 50-jähriges Bestehen feierte, wurde auch ein Festumzug durchgeführt.

Auch die Junggesellen aus Asche, die sich in der Regel im Gasthaus Sperschneider trafen, beteiligten sich mit einem reichlich geschmückten Festwagen an diesem Umzug.

Auf dem Wagen sind zu erkennen Donald Hoffmann (links), Alois Brodkorb? und Edwin Fehlau sowie Walter Riethmüller sen. (rechts); vor dem Wagen stehen Heino Bremer und Leo Hoffmann.





3. November 2013


Kirmesfrühstück
Photo: Karl Böker


Diese Aufnahme stammt aus der zweiten Hälfte der 1950er Jahre.

Die Freunde Eberhard Mühle, Alois Brodkorb, Karl Böker und Leo Hoffmann (v.l.) sitzen am Kirmesmontag nach dem traditionellen Frühstück zusammen im Gasthaus Gotthardt und stoßen an auf das Fest, auf das sich jeder im Ort freute, weil es -abgesehen von Vereinsjubiläen- in der Regel die einzige gemeinschaftliche Veranstaltung war.

So wurden die Kirmestage zu jener Zeit dann auch feucht-fröhlich gefeiert. Am Freitagabend fand eine Wurstprobe statt, am Sonnabend begann -wie auch am Sonntag- um 20.00 Uhr die Tanzveranstaltung und am Montagmorgen wurde die Bevölkerung von der jeweils engagierten Kapelle, die musizierend durch das Dorf marschierte, zum Frühstück abgeholt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde 'Freibier' ausgeschenkt, das die Gewerbetreibenden im Ort spendiert hatten.





27. Oktober 2013


Jugendmannschaft SV Hettensen in rotem Dress
Photo: Rainer Glahe


Dieses Photo ist am 11. Juli 1971 im Zuge der Einweihung des ausgebauten Hettenser Sportplatzes auf dem Mühlenberg entstanden.

Im Rahmen eines Freundschaftsspieles trat unsere in roten Trikots gekleidete Jugendmannschaft gegen die im grün-gelben Dress spielende Elf des RSV Geismar an.

Die Begegnung wurde geleitet von Waldemar Adam (Thüdinghausen); daneben stehen Henfried Randersen (Kassierer) und Günter Kopetzki (1. Vorsitzender).

Unsere damals stark verjüngte Mannschaft spielte mit (knieend v.l.): Rüdiger Kulp; Klaus Müller; Werner Sperschneider; Hans-Hermann Berger; Fritz Munke; Rüdiger Kopetzki; Hans-Dieter Brodkorb; Eberhard Bessert; Detmar Nolte; Gerd Böhm; Eckhard Crzan.





20. Oktober 2013


Einweihung des Sportplatzes 1971
Photo: Rainer Glahe


Dieses Photo ist am 11. Juli 1971 entstanden, als der Sportplatz nach umfangreichen Baumaßnahmen eingeweiht werden konnte. Im Zuge der Ausweitung und Nivellierung des Platzes hat man auch das Sporthaus den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Es wurden zwei Duschen installiert, die ein Durchlauferhitzer mit Warmwasser versorgte; gleichzeitig ist im Laufe der Modernisierung des Gebäudes erstmals ein WC eingebaut worden.

Der damalige Bürgermeister Hermann Glahe, der auch zu den Gründern des Sportvereins gehörte, ließ es sich nicht nehmen, den ersten Anstoß auf dem deutlich vergrößerten Platz persönlich auszuführen.

Im Laufe des Tage fanden bei herrlichem Sommerwetter zahlreiche Freundschaftsspiele statt; jede der Mannschaften -von den Knaben bis zu den Alten Herren- gab auf dem Rasen ihr Bestes.

Der Festtag wurde abgerundet mit einer gemütlichen Veranstaltung auf dem Saal des Gasthauses Gotthardt, wo die Kapelle Willi Abel ["Puste-Willi"] zum Tanz aufspielte.


Der erste Anstoß
Photo: Rainer Glahe





13. Oktober 2013


Ansichtskarte Gasthaus zur Post
Photo: Gero Storre


Diese Postkarte stammt aus der zweiten Hälfte der 1970er Jahre.

Nachdem Gero und Ulrike Storre das Gasthaus Zur Post übernommen hatten, wurden die Gasträume sowie die Toilettenanlage unter recht großem Aufwand umgebaut und modernisiert.
Das Bild links unten zeigt den als Gaststube hergerichteten Raum, in dem zuvor der VIVO-SB-Markt eingerichtet war. Rechts daneben ist der zentrale Raum des Gasthauses mit der Theke zu sehen.

Der Blick auf einen Teil der Ortschaft Hettensen ist recht interessant, da die fehlende Bebauung der so genannten Falkeschen Wiese zwischen Mühlenweg und Lödingser Straße sofort ins Auge fällt; auch entlang des Sonnenweges sind einige Häuser noch nicht entstanden, die heute zum Ortsbild gehören.





6. Oktober 2013


Umzug 1970
Photo: Karl Böker


Dieses Photo wurde im Jahre 1970 in der Friwoler Straße gemacht.

Anlässlich des 50. Geburtstages des Sportvereins Grün-Weiß Hettensen fand ein Umzug statt. Die zahlreichen Motivwagen wurden damals auf der Freifläche des Hofes Munke (ehemaliges Rittergut) aufgestellt; von dort aus setzte sich die Kolonne in Gang und fuhr/ marschierte im Laufe des Vormittags durch die Straßen unseres Dorfes.

Einige Bewohner der Friwoler Straße, diesen Straßenzug nannte man zu jener Zeit auch spitzbübisch "Ostzone", hatten einen besonderen Wagen gestaltetet. Symbolisch wurde das Gefährt von einer roten Fahne mit Hammer und Sichel (eigentlich Zirkel) und einem Wachturm geziert, eben den äußeren "Erkennungszeichen" des anderen deutschen Staates.

Neben dem Wachsoldaten Henfried Randersen sind sitzend (v.r.) Friedrich Wolter, Ingolf Wolter, Birgit Randersen, August Kreitz jun. sowie Horst Randersen zu erkennen.





29. September 2013


Umzug Sängerfest 1988
Photo: Marianne Abler


Die Bewohner der Bramburgstraße spielten mit ihrem Motivwagen während des Umzuges im Jahre 1988 auf den Bau einer Sporthalle in Hettensen an, der zu jener Zeit die Diskussion in der Politik ebenso beherrschte wie der vom damaligen Stadtdirektor Renner gewünschte Hardegser See, der zwischen der Kernstadt und der Ortschaft Ertinghausen angelegt werden sollte.

Die Anspielung auf die Ausrichtung der Olympiade 1992 in Hettensen war ebenso ein Spaß wie das aus Steinhäger-Tonflaschen ausgeschenkte eiskalte Wasser, das u.a. dem Stadtdirektor als "Schluck" angeboten wurde.





22. September 2013


Festwagen der Bude beim Umzug 1988

Vorn v. l.: Ralf Wienecke; Thorsten Seifert; Michael Clement; Matthias Winkler
Auf dem Wagen v. l.: Markus Krufke; Jürgen Fischer; Marko Friedrichs; Thorsten Kerl; Peter Clement
Foto: Thorsten Seifert


Während der 1980er Jahre bis um die Jahrtausendwende haben einige junge Männer sich regelmäßig in der von ihnen selbst gebauten und bewirtschafteten "Bude" getroffen. Dort wurden aktuelle sowie interessante und ihnen wichtige Themen besprochen - man war lustig, feierte gemeinsam.

Nach außern hin sichtbar wurden die Aktivitäten dieser Junggesellen, indem sie alte Traditionen wie z.B. den Tanz in den Mai mit anschließendem Würstesammeln, die Teilnahme an Festumzügen, den Bau des Osterfeuers, usw. neu belebten.

Die obige Aufnahme, auf der die jungen Männer vor der Fahne des ehemaligen Junggesellenclubs Hettensia posieren, ist während des Festumzuges entstanden, der anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Gesangvereines im Jahre 1988 stattfand.

Nachzutragen bleibt, dass diesem Kreis auch einige wenige ledige Mädchen angehörten.





15. September 2013


1050 Jahre Hettensen
Photo: Rainer Glahe


Als unsere Ortschaft im Jahre 2003 ihren 1050. Geburtstag feierte, konnte Albert Dempewolf aus Bühren dafür gewonnen worden, seine umfangreiche Sammlung funktionsfähiger landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen aus längst vergangener Zeit einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Auf dem Hof der Eheleute Heidrun und Friedrich Wellhausen fand damals eine Ausstellung dieser Gerätschaften statt. Die Präsentation wurde von der Mehrzahl der Betrachter als gelungen bezeichnet, da die Wirkungsweise eines Teiles der Maschinen, weil mit Strom angetrieben, recht gut veranschaulicht werden konnte.
Ferner hat Albert Dempewolf (im Hintergrund mit dem Strohhut) bei Bedarf interessierten Besuchern die Funktionsweise der Geräte zusätzlich detailliert erklärt.

Da damals der Getränkestand gleich nebenan aufgebaut war, war ein längerfristiges Verweilen bei zahlreichen Besuchern der Festveranstaltungen dort angesagt.





8. September 2013


JSG Hardegsen 1995
Photo: August Müller


Im Jahre des 75-jährigen Vereinsjubiläums präsentierten sich die Spieler der JSG Hardegsen dem Photographen für ein Erinnerungsphoto.

In der hinteren Reihe stehen von links: Georg Franzke; Benjamin Wolter; Marco Oehlmann; Dennis Berger; Jörg Franzke; Günter Pawelz.
Davor v.l.: Marius Ohnesorg; Oliver Read; Martin Storre; Julian Meyer; Fabian Pawelz; Raphael Buhre.





1. September 2013


Inoffizielles Ende des Vereinsjubiläums
Photo: Elke Müller


Nachdem der Sportverein vom 16.-19. Juni 1995 das 75-jährige Vereinsjubiläum gefeiert hatte, kamen einige Dorfbewohner auf die Idee, das Fest mit einem "Ausläuten" noch einmal nachträglich zu beenden.

Für diese zusätzliche Veranstaltung wurde der Hof des ehemaligen Gutes gewählt, wo im Beisein zahlreicher Gäste eine an der Giebelwand der Remise befestigte Glocke von August Müller geläutet wurde - quasi als ein im Dorf hörbares Zeichen für die Beendigung der Feierlichkeiten.

Dies war, und das lag in der Natur der Sache, nur ein aufgesetzter und willkommener Anlass, um auf den Sportverein Grün-Weiß Hettensen ein weiteres Mal einen kräftigen Schluck zu nehmen, nochmals bis in die Nacht hinein zu feiern und damit die Festveranstaltungen letztendlich ausklingen zu lassen.





25. August 2013


90 Jahre Gesangverein Hettensen
Photo: Gerhard Helmbrecht


Im Jahre 1978 konnte der MGV Harmonie Hettensen und der Gemischte Chor von 1972 im Rahmen eines großen Zeltfestes sein 90. Stiftungsfest gebührend feiern.

Während des Festverlaufes standen auch Liedvorträge der Gastvereine sowie Freundschafts- und Gruppensingen der Vereine der Gruppe Schwülme/ Bramburg des Sollinger Sängerbundes im Vordergrund.

Während des Festumzuges, der sich bei hochsommerlichen Temperaturen durch die Straßen unserer Ortschaft bewegte, ist die obige Aufnahme in der Lödingser Straße/ Ecke Kaineweg entstanden.





18. August 2013


50 Jahre SV Grün-Weiß
Photo: Günter Munke


Als der Sportverein Grün-Weiß Hettensen Ende Juli/ Anfang August 1970 sein 50. Siftungsfest feierte, nahm die Freiwillige Feuerwehr Hettensen auch im Rahmen des Festumzuges daran teil.

Vor dem für den Umzug geschmückten Wagen haben sich aufgestellt (v. links):
Arnold Kaschubiak; Egon Klinge; Dieter Neumann; Günter Munke; Jürgen Oehlmann;
Ehrenbrandmeister Albert Ellies; Heinrich Wasmuth; Franz Hübner; Karl Falke; Walter Wienecke;
davor v.l.: Jürgen Oheim und Günter Kroll.





11. August 2013


Eigenleistungen beim Bau der Halle
Photo: Dieter Neumann


Nachdem das Betonskelett der Sporthalle durch eine Fachfirma (Dawe-Bau, Göttingen) aufgestellt worden war, legten zahlreiche Bewohner unserer Ortschaft Hand an, nahmen das entsprechende Werkzeug in die Hand und halfen bei der Errichtung der Halle.

Als Bauleiter war damals Dieter Neumann tätig, der den Einsatz der Freiwilligen, der Helfer und Fachleute koordinierte und organisierte.

Auf dem obigen Photo sind beim Ausmauern der Gefache zu erkennen (v.l.): Klaus-Peter Abler, Dieter Neumann, Rainer Glahe, Jürgen Oheim.





4. August 2013


Festumzug in Hardegsen
-Photo vermutlich Ende der 1930er Jahre-


Dieses Photo ist während der Zeit des Nationalsozialismus' in Hardegsen entstanden. Eine genauere zeitliche Einordnung der Aufnahme ist nicht möglich.

Der Hettenser Fuhrunternehmer August Heese fährt mit seinem Henschel-Lastkraftwagen, der als Motivwagen "Handwerker" gestaltet ist, offensichtlich bei einem Festumzug durch die Lange Straße der benachbarten Stadt Hardegsen.

Zu erkennen ist auf dem Fahrzeug ein Schneider, der in der für diesen Beruf typischen Art [Schneidersitz] links auf dem Tisch sitzt, rechts daneben ein Tischler an der Hobelbank und rechts am Bildrand ein Schmied an einem Amboss.

Alle drei Handwerksberufe waren in Ortschaft Hettensen verteten, wo als Selbstständige damals tätig waren der Tischler Diederich (Friwoler Straße), Schneider Bierkamp (Am Kirchberg) und der Schmied Schmelzer (Bramburgstraße).





28. Juli 2013


Hinter den Höfen
Photo: Rainer Glahe


Diese Aufnahme zeigt den Weg "Hinter den Höfen" im Jahre 1983 - damals im Besitz der Feldmarkgenossenschaft.

Nachdem im Jahre 1997 ein Teil der Flächen im südlichen Anschluss an diesen Weg im Zuge der Abrundungssatzung zu Bauland erklärt wurden, ist die Wegeparzelle umgewidmet worden. Sie befindet sich seit damals im Besitz der Stadt Hardegsen und sie ist als öffentliche Verkehrsfläche ausgewiesen.





21. Juli 2013


Einweihung des Ehrenmales
Photo: Leni Gotthardt


Dieses Photo stammt aus dem Jahre 1920.

Der Besitzer des Rittergutes, Gustav Scheer, hat der Gemeinde Hettensen aus eigenen Mitteln ein Ehrenmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges ("die gefallenen Söhne des Dorfes") gestiftet.

Die Gedenkstätte wurde am Thieplatz aus Sandsteinquadern errichtet. Den Obelisk zierte ein aufgesetzter Stahlhelm - ebenfalls aus Sandstein gehauen.

Das obige Bild zeigt das anlässlich seiner Einweihung besonders geschmückte Mahnmal.

Im Jahre 1969 wurde die um die Namen der Toten des Zweiten Weltkrieges erweiterte Anlage auf Beschluss des damaligen Gemeinderates abgerissen und mit einem neu erstellten Mittelteil auf dem Friedhof aufgestellt.





14. Juli 2013


Unter den Linden 2003
Photo: Rainer Glahe


Diese Aufnahme wurde am 1. Juni 2003 gemacht.

Die Ortschaft Hettensen feierte an diesem Wochenende ihren 1050. Geburtstag. Neben zahlreichen Angeboten fanden aufgrund der extrem hohen Temperaturen die Stände, an denen es erfrischende Getränke gab, besonderen Zuspruch.

Hier ist eine Gruppe von Hettenser Bürgern zu sehen, die in geselliger Runde "Unter den Linden" ein schattiges Plätzchen gefunden hatte und sich ein "kühles Blondes" gönnt.

Von links: Helene und Wolfgang Wienecke, Wolfgang Arrigoni, Irmgard Wienecke-Töpperwien, Werner Wienecke, Hans-Bernhard und Gabriele Grapp, Willi Gründel.





7. Juli 2013


Weckruf zum Kirmesfrühstück
Photo: Günter Ische


Dieses Photo stammt wahrscheinlich aus den 1930er Jahren.

Vor dem Gasthaus 'Zum Goldenen Stern' (Krüger) hat sich eine Musikkapelle aufgestellt...

Zahlreiche Dorfbewohner stehen vor dem Gasthaus; sie sind offensichtlich in guter Stimmung. Es könnte sich um eine Photographie handeln, die während der Kirmestage aufgenommen wurde.

Die Vermutung liegt nahe, dass die Kapelle mit den photographierten Personen gerade durch das Dorf gezogen ist, um die Bevölkerung zum traditionellen Kirmesfrühstück am Montagmorgen zu "wecken" - um sie abzuholen.




 

 


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