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HETTENSEN - Landkreis Northeim




Photo der Woche


In unbestimmten Abständen soll an dieser Stelle ein historisches Photo aus Hettensen
oder aus der näheren Umgebung unserer Ortschaft veröffentlicht werden.

Ich bitte um Verständnis dafür, wenn das Datum bzw. die Jahreszahl der Aufnahme
nicht immer zuverlässig anzugeben ist.
In diesen Fällen wird dann ein Annäherungswert genannt.

Das hier jeweils veröffentlichte Photo wurde aus einer umfangreichen Sammlung ausgewählt,
die unter Mithilfe zahlreicher Einwohnerinnen und Einwohner unserer Ortschaft im Vorfeld
der 1050-Jahr-Feier in den Jahren 2002-2003 zusammengestellt worden ist.





17. März 2019


Dokument Sammlung Rainer Glahe



Küsterkorn

Mit dem obigen Schreiben ist dokumentiert, wie der Streit zwischen der politischen Gemeinde und der Kirchengemeinde beendet werden soll, bei dem der damalige Lehrer und Küster Spintig den Anspruch auf die jährliche Lieferung von Getreide (das so genannte Küsterkorn) für seine Dienste einforderte.

Unter anderem geht es dabei auch darum, dass der Küster aufgrund einer alten Verpflichtung den Chorrock des Geistlichen von Ellierode nach Hettensen zu den kirchlichen Veranstaltungen zu tragen habe.

Der königliche Landrat des Landkreises Northeim vertritt daher in seinem Schreiben vom 14.12.1908 die Auffassung, dass bei der Auseinandersetzung es sich wohl in erster Linie um Dienste handelt, die für die Kirchengemeinde erbracht werden, so dass diese letztendlich die Entscheidung über die Zahlung des Küsterkorns zu treffen hat.






10. März 2019


Postkarte Sammlung Rainer Glahe


Der Ausschnitt der colorierten Postkarte aus der Mitte der 1950er Jahre zeigt das Denkmal an seinem ursprünglichen Standort am Thieplatz. Das zweite Foto gestattet einen Blick in die Bramburgstraße.

Der aus Buntsandstein gehauene Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges ist einschließlich der gemauerten Sandsteineinfassung im Jahre 1920 vom damaligen Rittergutsbesitzer Scheer unserer Gemeinde gestiftet worden.






3. März 2019



Der Tischlermeister Albert Diederich hatte im Ersten Weltkrieg an der Westfront als so genannter Frontkämpfer bei den Kriegshandlungen an der Somme seinen Dienst verrichtet.

Dort fand unter Beteiligung der Engländer die wohl blutigste Schlacht des Krieges statt. Diese sollte in erster Linie dazu dienen, die im Raum Verdun stark unter Druck stehenden französischen Truppen zu entlasten.

Nach einer Verordnung aus dem Jahre 1934 wurde den ehemaligen Frontsoldaten das von Reichspräsident von Hindenburg gestiftete "Ehrenkreuz für Frontkämpfer" verliehen.
So erhielt auch Albert Diederich damals dieses Ehrenkreuz.


Fotos: Albert Diederich






23. Februar 2019


Dokument: Sammlung Rainer Glahe


Der obige Rechnungsbeleg ist im Jahre 1951 von der Dreschgemeinschaft Hettensen ausgestellt worden.

Die Ackerbaugenossenschaft hatte für ihre beiden Arbeitspferde Futtergetreide dreschen lassen.
Diese Tiere waren im so genannten Schafstall [heute Zimmerei Brodkorb] untergebracht. Sie verrichteten im Gespann alle Aufgaben, die bei der täglichen Feldarbeit anfielen. Vgl. dazu auch die Ausführungen über die Ackerbaugenossenschaft unter dem Link "Geschichte"

Die Dreschgemeinschaft [im Volksmund auch Dreschgenossenschaft genannt] betrieb im so genannten Maschinenschuppen [Wiesenstraße 1; heute im Besitz von Heiko Keilholz] eine stationäre Dreschmaschine mit einem elektrischen Antrieb.

Jeder, der im Ort eine Zu- oder Nebenerwerbslandwirtschaft betrieb, hatte die Möglichkeit, bei der Dreschgenossenschaft sein Getreide dreschen zu lassen. Das dazu benötigte Personal stellte der Kleinlandwirt selbst; der Maschinist war bei der Dreschgemeinschaft saisonal beschäftigt und wurde von dieser bezahlt.

Dieser Lohndrusch wurde je nach Zeitaufwand in Rechnung gestellt.






16. Februar 2019


Foto: Holger Glahe


Dieses Foto ist im Jahre 1970 gemacht worden.

Weil der Sportplatz auf dem Mühlenberg zu Beginn der 1970er Jahre ausgebaut wurde, spielten die Mannschaften des SV Grün-Weiß Hettensen während dieser Zeit auf einem provisorischen Platz, der vom Landwirt Günter Munke im Bereich der Buehwiesen zur Verfügung gestellt wurde.

Hier ist die erste Herrenmannschaft abgelichtet, die im Rahmen der damaligen Jubiläumsfeierlichkeiten [50 Jahre SV Grün-Weiß Hettensen] in ihrem Wechseltrikot zu einem Freundschaftsspiel angetreten war.

Im Hintergrund fällt die damals noch spärliche Bebauung des Kaineweges besonders ins Auge.






20. Januar 2019


Foto: Ursula Poppe


Diese Aufnahme stammt aus der Zeit Anfang der 1950er Jahre.

Bei einem Spaziergang in der Feldmark macht Ursula Poppe mit ihrer Cousine und ihrer Schwester im Bereich des Hajeweges eine Pause.

Sehr schön sind im Hintergrund die noch unbebauten Flächen des Mühlenberges, der Mühlengärten und Oehlmanns' Berg zu erkennen.

Bei genauer Betrachtung erkennt man in der Bildmitte den Verlauf der Landstraße, die nach Lödingsen führt, das Dach des so genannten Neubaus (erbaut 1949), das Dach des Hofes Falke sowie am Weg zum Sportplatz das "Waldhaus", das sich heute im Besitz von Familie Wienecke befindet.

Dieses Gebäude war einst errichtet worden, um darin einen Kindergarten einzurichten.
Das Vorhaben wurde aber verworfen, weil der Rat der Gemeinde damals einstimmig beschloss, das noch im Bau befindliche Haus schnellstmöglich fertig zu stellen, um so dringend benötigten Wohnraum für die Unterbringung zugewiesener Flüchtlingsfamilien zu schaffen.






13. Januar 2019


Foto: Willfried Knocke


Anlässlich des gemeinsamen Straßenfestes der Friwoler- und der Bramburgstraße im Jahre 1979 ist das obige Foto entstanden.

Damals hatte man einen Festzug organisiert, der die Bewohner der Ortschaft auf die Feierlichkeiten aufmerksam machen sollte.

Dieser Schnappschuss zeigt das Ponygespann des Flöten-Schlumpfes, das gerade an der Einmündung des Nordringes in die Ellieröder Straße einbiegt.

Diese Aufnahme verdeutlicht sehr schön die Länge des Festzuges, weil man das Sicherungsfahrzeug der Feuerwehr an dessen Spitze kurz vor der Epelteren gut erkennen kann.






6. Januar 2019


Foto: Willfried Knocke


Die obige Aufnahme stammt aus dem Jahre 1934.

Das Foto zeigt das Wohnhaus Knocke mit der ursprünglichen Fassade und den typischen Merkmalen eines Gebäudes, das von einem Personenkreis genutzt wird, der eine kleine Nebenerwerbslandwirtschaft betreibt.

Vor dem Haus in der Bramburgstraße posieren für den Fotografen die Familien Knocke und Lang.






Jahreswechsel 2018/ 2019


Foto: Ursula Poppe


Dieses Foto stammt aus den 1960er Jahren.

Die besondere Bauweise unserer Kirche animierte schon immer Fotografen, dieses Gebäude abzulichten.

Die vorliegende Aufnahme gibt nicht nur die besondere dörfliche Idylle wieder. Vielmehr fallen dem Betrachter die zahlreichen Holzfinnen auf, die von den Anwohnern entlang des Flusslaufes der Schwülme auf öffentlichem Grund wie kleine "Wohnhäuser" errichtet wurden.

Holz war neben Kohle zu jener Zeit noch immer der bedeutenste Energieträger zur Beheizung der überwiegenden Anzahl der Wohngebäude im Ort.

Den Kindern, die sich nachmittags an der Schwülme aufhielten, boten die zahlreichen Finnen und die in Holzbauweise errichteten Schuppen eine willkommene Möglichkeit für die verschiedensten Spiele.

Nachzutragen bleibt, dass damals niemand auch nur einen kritischen Gedanken über die Ablagerung von Holz in diesen Bereichen verschwendete.





 

 


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