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HETTENSEN - Landkreis Northeim




Historische Fotos XX


Hier sind die auf dieser Webseite im ersten Halbjahr 2016
unter der Rubrik "Foto der Woche" veröffentlichten Fotografien abgelegt worden.

Ich bitte um Verständnis dafür, wenn das Datum bzw. die Jahreszahl der Aufnahmen
nicht immer zuverlässig anzugeben ist.
In diesen Fällen ist dann ein Annäherungswert genannt worden.





26. Juni 2016


Bebauung Kaineweg
Foto: Dieter Neumann


Das vorliegende Foto stammt aus dem Frühjahr des Jahres 1979. Zu diesem Zeitpunkt setzte die weitere Bebauung im Kaineweg ein. In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre hatte bereits einige Interessenten dort ein neues Eigenheim errichtet.

Die alte Brücke über die Schwülme, die hier noch zu erkennen ist, genügte nicht mehr den Erfordernissen. Das marode Bauwerk wurde daher im Jahre 1980 erneuert. Der Entwässerungsgraben, der rechts parallel zur Straße verläuft, ist später verrohrt worden.

Einen besonderen Bezug zur Gegenwart bekommt dieses Foto, weil der Hardegser Stadtrat in seiner letzten Sitzung am 20. Juni des Jahres die Finanzierung des Baues der Schwülmebrücke im Mühlenweg sichergestellt hat. Damit steht der Errichtung dieses Bauwerkes nun nichts mehr im Wege. Danach kann dann der seit langer Zeit geforderte Ausbau dieser Straße angegangen werden.






19. Juni 2016


Straßenfest
Foto: Hans-Peter Hübner


Im Jahre 1979 feierten die Bewohner der Friwoler Straße und der Bramburgstraße zwischen dem Spritzenhaus und der Schwülmebrücke gemeinsam ein Straßenfest, zu dem alle Bewohner der Ortschaft eingeladen waren.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde auch ein Festumzug organisiert, an dem zahlreiche Motivwagen teilnahmen.
Hier sieht man den Wagen der Mädchen der Popcorn-Gruppe an der Einmündung des Nordringes in die Ellieröder Straße, der von Rainer Wienecke mit dem Traktor seines Vaters chauffiert wurde.






12. Juni 2016


Ortsansicht
Foto: Werner Herbst


Dieses Foto stammt aus den 1920er Jahren.

Carl Herbst hat einen Spaziergang gemacht und sich zu einer kurzen Rast am Grabenrand in der Bramburgstraße niedergelassen.

Im Hintergrund erkennt man einige markante Gebäude wie zum Beispiel die Kirche und links am Bildrand das Wohnhaus der Familie Kreitz. Da die Erstellung von Fotografien zu jener Zeit sehr aufwändig und damit auch kostspielig war, existieren nur wenige Aufnahmen aus den Anfangsjahren des vorigen Jahrhunderts. Somit dokumentiert dieses Foto die bauliche Situation im damaligen Oberdorf um 1920.

Carl Herbst war der Bruder von Ernst Herbst. Letzterer bewirtschaftete die an der Landstraße nach Ellierode gelegene Gastwirtschaft Epelterenkrug sowie die dazugehörigen landwirtschaftlichen Nutzflächen.
Carl verzog schon früh nach Krefeld, wo dessen Großsohn Werner, der dieses Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, heute als Versicherungsmakler tätig ist.






5. Juni 2016


Basaltgewinnung
Foto: Rainer Glahe


Diese Aufnahme aus dem Jahre 1920 dokumentiert die aufwändigen Umstände des Basaltabbaus.

Einmal fällt besonders auf der hohe Anteil an "wertlosem" Material, der aber dennoch aus dem Bruchbereich abtransportiert werden musste. Dies geschah mit Loren, die zu jener Zeit von kleinen Lokomotiven, von Pferden oder über einen Bremsberg (rechts am Bildrand) transportiert wurden.

Ebenfalls mit Loren gelangte das Basaltgestein zu den so genannten Buden der Steinrichter. Diese Arbeiter, die im Volksmund auch Klipperer oder Steinspalter genannt wurden, verrichteten die Herstellung der Basaltpflastersteine im Akkord. Aus der Anzahl mit Pflastersteinen gefüllter Loren errechnete sich ihr Lohn.






29. Mai 2016


Sängerfest 1950
Foto: Edith Jorde


Dieses Foto ist im Jahre 1950 in der Lödingser Straße vor dem Grundstück Eduard Oehlmann [heute Dieter Unfried und Hubert Harnisch] gemacht worden.

An dem Umzug, der anlässlich des Sängerfestes durchgeführt wurde, nahmen auch Motivwagen teil.

Hier ist der Wagen zu sehen, auf dem die Kapelle durch den Ort gefahren wurde. Der Trompetenspieler Willi Nitschke lebte zu jener Zeit hier im Ort. Links auf dem Gummiwagen steht Günter Ische mit Blick in die Kamera.

Vor dem Wagen posieren Karl Ruwisch und Friedrich Thofern, davor Auguste Falke. In der ersten Reihe sind v.l. zu erkennen Karl Puchmüller, Berta Heese, Erna Glahe, Anna Kerl? oder Else Klinge? und [abgewandt] Heinrich Wienecke.






22. Mai 2016


Umzug 1950
Foto: Günter Ische


Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1950.

Der Männergesangverein Harmonie Hettensen von 1888 veranstaltet nach den entbehrungsreichen Jahren des Zweiten Weltkrieges erstmals wieder ein Sängerfest.

Auch ein Festumzug wurde durchgeführt, an dem zwei Motivwagen sowie mehrere Fußgängergruppen teilnahmen. Auch war ein Reiter dabei, der allerdings auf einer Kuh saß.

Die Beteiligung der Bevölkerung an diesem Fest war recht groß, da man die Gelegenheit hatte, nach Krieg, Gefangenschaft bzw. Vertreibung und Flucht endlich wieder einmal ausgelassen zu feiern.






15. Mai 2016


Blick auf Hettensen
Foto: Rainer Glahe


Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1989.

Der Fotograf steht im Kleinen Hagen und schaut auf seinen Heimatort.
Gleichzeitig wird der Blick auf den Göttinger Wald (im Hintergrund links) und auf die Gleichen gelenkt.






8. Mai 2016


Feuerwehr Hettensen feiert
Sammlung: Rainer Glahe


Dieser Zeitungsausschnitt wurde im Jahre 1986 den Northeimer Neuesten Nachrichten entnommen.

Die Frewillige Feuerwehr Hettensen feierte vom 30. Mai bis zum 2. Juni des Jahres im Rahmen eines Zeltfestes ihren 75. Geburtstag.
Im Verlauf des Kommersabends wurden u.a. verdiente Mitglieder geehrt (s. Foto!). Außerdem konnte die auf Initiative von Günter Munke und Henfried Randersen neu angeschaffte Fahne der Wehr feierlich geweiht werden.

Am Sonntag wurde unter großer Teilnahme der Bevölkerung ein Festumzug durchgeführt. Auf dem Foto ist die Gruppe der Feuerwehrfrauen -genauer gesagt handelt es sich um die Ehefrauen der aktiven Feuerwehrmänner- zu sehen, die eine originelle Verkleidung für sich hergestellt hatten.






1. Mai 2016


Postkarte Hettensen
Sammlung: Rainer Glahe


Diese Postkarte stammt aus dem Jahre 1954.

Zu jener Zeit war es üblich, dass Gaststätten und Kaufläden Fotografen beauftragten, Ansichten der Ortschaft, markante Gebäude und ihr eigenes Geschäft abzulichten und unter Verwendung dieser Fotos eine Postkarte zu erstellen, die dann im Laden verkauft wurde.

Die vorliegende Ansichtskarte hat der Kaufmann und Gastwirt Karl Brede in Auftrag gegben, vor dessen Gastwirtschaft eine majestätische Esche stand, in deren Schatten auf einer Veranda an sommerlichen Tagen auch das eine oder andere Bier getrunken wurde. In dem Gebäude war neben der Gastwirtschaft und einer Kolonialwarenhandlung auch die örtliche Poststelle mit einem öffentlichen Fernsprecher untergebracht.

Zusätzlich betrieb Familie Brede eine Kohlenhandlung und eine kleine Landwirtschaft. Kohle war neben Holz der klassische Brennstoff in den Nachkriegsjahren. Auch die Inhaber der Kaufläden Lindemann und Wienecke verkauften Kohle, die sackweise verpackt und abgewogen wurde.






24. April 2016


Ortsansicht Hettensen
Foto: Rainer Glahe


Dieses Foto ist im Jahre 1981 entstanden.

Der Fotograf hat auf einem Spaziergang an der Steigung kurz vor dem Kuckshol angehalten, um den Blick auf seinen Heimatort und das Nachbardorf Asche mit der Kamera einzufangen.

Anhand derartiger Fotos kann die bauliche Entwicklung der Ortschaft relativ gut, wenn auch nicht lückenlos, nachvollzogen werden. Schade, dass aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg nur wenige Aufnahmen vorliegen, die den Bestand der Gebäude dokumentieren.






17. April 2016


Ausfahrt mit dem Schlitten
Foto: August Kreitz


Die obige Aufnahme ist im Jahre 1953 entstanden.

Der Landwirt August Kreitz hat den Normag-Traktor in Gang gebracht, um mit seinen Söhnen August und Manfred eine Ausfahrt mit dem Schlitten zu unternehmen. Dies machte naturgemäß deutlich mehr Spaß, als die übliche Fahrt mit dem Rodel.

Auf der Bramburgstraße hat er außerhalb der damals bebauten Ortslage angehalten, um von dem "Gespann" ein Erinnerungsfoto anzufertigen.

Am rechten Bildrand sind Wirtschaftsgebäude des damaligen Hofes Gustav Metje sowie im Hintergrund die an der Landstraße nach Ellierode in Höhe des Dreschmaschinenschuppens stehenden Pappeln und der Hoppenberg, ein Ausläufer des Gladeberges, zu erkennen.





10. April 2016


Selbstbinder des Gutes
Foto: Rainer Glahe


Die obige Aufnahme ist Mitte der 1940er Jahre entstanden.

Die Mechanisierung der Landwirtschaft sorgte im Bereich der Getreideernte u.a. auch dafür, dass das Einbringen der Ernte relativ schnell vollzogen werden konnte.

Der Selbstbinder, je nach Ausführung von zwei oder von drei Pferden gezogen, wurde in größeren Betrieben bereits vor dem Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Diese Maschine war bis Anfang der 1960er Jahre im Einsatz, bevor Mähdrescher noch zeitsparender das Getreide ernten konnten.

Mit dem Selbstbinder ging eine Epoche aufwändiger Handarbeit vorüber. Diese Maschine mähte das Getreide und fertigte davon so genannte Bunde an, die später zum Dreschen nach Haus geholt wurden.

Vor Einsatz dieses Binders wurde das Getreide mit der Sense von Hand gemäht, die Halme sammelte man auf und band sie mit Seilen aus Stroh zu Bunden zusammen.





3. April 2016


Kreiswettkämpfe
Foto: Hans-Peter Hübner


Die obige Aufnahme ist bei den Wettkämpfen der Wehren in Schönhagen im Jahre 1971 entstanden, an der auch unsere Freiwillige Feuerwehr teilnahm.






27. März 2016


Hausschlachtung
Foto: Angela Ahlborn


Dieses Foto stammt aus der Nachkriegszeit, vermutlich aus dem Jahre 1949.

Albert Ahlborn (zweiter von rechts) war einer der zahlreichen Hausschlachter, die durch ihre Tätigkeit mit dazu beitrugen, dass die Selbstversorgung der Bevölkerung in unserem Ort sichergestellt werden konnte.

Sowohl die landwirtschaftlichen Betriebe als auch die Zu- und Nebenerwerbsbetriebe waren auf die Hausschlachtungen angewiesen, da nur so die Versorgung der Familien und der auf den Höfen tätigen Arbeitskräfte kostengünstig möglich war.

Während der Kriege und ganz besonders in den Nachkriegsjahren waren die legalen, aber auch die so genannten Schwarzschlachtungen, ein nicht zu vernachlässigender Faktor in der Versorgung der Einwohnerschaft. Von daher wurde seitens der Obrigkeit recht häufig ein Auge zugedrückt, wenn es um die Verfolgung von Personen ging, die nicht genehmigte Schlachtungen durchgeführt hatten.





20. März 2016


Postkarte
Sammlung Irmgard Kaschubiak


Diese Postkarte aus dem Jahre 1961 zeigt neben der Ortsansicht der Gemeinde Hettensen auch zwei Aufnahmen der Gaststätte "Tanzdiele Waldeslust", die zu jener Zeit von Frau Martha Hielscher am Mühlenberg bewirtschaftet wurde. Von dort aus hatte man westwärts einen wunderschönen Blick auf die Ortslage und die nähere Umgebung.

Auf der Freifläche wurden Sitzplätze vorgehalten; besonders bei regelmäßig stattfindenden Tanzveranstaltungen waren diese in der Regel bis zum letzten Stuhl besetzt. Dadurch war diese Gastwirtschaft weit über die Grenzen unserer Ortschaft als so genannte "Pattchendiele" bekannt. Zahlreiche Freundschaften, Beziehungen und Eheschließungen gehen auf erste oder regelmäßige Treffen an diesem Ort zurück.






13. März 2016


Besuch in Bremerhaven
Foto: Hans-Peter Hübner


Dieses Foto ist im Jahre 1985 entstanden, als die zweite Mannschaft des Sportvereins zu einem Besuch in Bremerhaven weilte.

Ein Bericht über die langjährige Freundschaft und die gegenseitigen Besuche ist in der Festschrift aus dem Jahre 2003 veröffentlicht worden, als die DJK [Deutsche Jugendkraft] Arminia Bremerhaven e.V. ihr 75-jähriges Bestehen feierte.






6. März 2016


Festumzug 1956
Foto: Rainer Glahe


Diese Aufnahme ist im Jahre 1956 in der damals noch zum Landkreis Northeim gehörenden Gemeinde Barterode entstanden.

Die Feuerwehr der Ortschaft nahm mit ihrer von zwei Pferden gezogenen festlich geschmückten Handdruckspritze an einem Festumzug teil.

Eine solche Spritze war zu jener Zeit üblicher Bestandteil der Ausstattung von Wehren in kleinen Gemeinden. Auch bei den Wettkämpfen der Feuerwehren kam die Handdruckspritze zum Einsatz.





28. Februar 2016


Ehrung verdienter Mitglieder
Foto: Günter Ische


Im Jahre 1995 feierte der Sportverein Grün-Weiß Hettensen im Rahmen eines Zeltfestes das 75-jährige Bestehen des Vereins.

Am Kommersabend wurden u.a. Helmut Wienecke, Günter Kopetzki, Günter Ische, Henfried Randersen und August Müller für langjährige Mitgliedschaft im Verein durch den ersten Vorsitzenden Frank Denecke (links) geehrt.

Im Hintergrund links hat der Festausschuss Platz genommen.





21. Februar 2016


Ein Schattenplatz
Foto: Rainer Glahe


Dieses Photo ist während der Feierlichkeiten anlässlich des 1050-jährigen Bestehens unserer Ortschaft im Jahre 2003 entstanden.

Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen am 1. Juni waren die Veranstaltungen auf dem Festplatz und in der Friwoler Straße sehr gut besucht. Von daher ist es auch zu verstehen, dass viele Besucher sich ein Plätzchen im Schatten -wie hier an der Sporthalle- suchten, wo dann ein gezapftes Bier oder eine andere Erfrischung zu sich genommen werden konnte.





14. Februar 2016


Festumzug 1978
Foto: Hans-Peter Hübner


Das Photo ist während des Sängerfestes im Jahre 1978 entstanden. Auch die Freiwillige Feuerwehr nahm mit einem Festwagen und einer Fußgruppe an dem anlässlich dieses Festes organisierten Umzuges teil.

Egon Klinge, Arnold Kaschubiak, Edgar Schrader, Rainer Wienecke, Hans-Peter Hübner und Franz Hübner marschieren vor dem Motivwagen der Wehr durch die Lödingser Straße.





7. Februar 2016


Luftbild Hettensen
Foto: Manuel Franzke


Dieses Luftbild hat Manuel Franzke im Jahre 2005 aufgenommen, als er während eines Hubschrauber-Rundfluges seinen Heimatort Hettensen einmal aus der ungewohnten Vogelperspektive betrachten konnte.





31. Januar 2016


Motivwagen 1979
Foto: Hans-Peter Hübner


Im Jahre 1979 feierten die Friwoler Straße und die Bramburgstraße gemeinsam ein Straßenfest, das "openair" stattfand. Zwischen dem alten Spritzenhaus und der Schwülmebrücke war die Friwoler Straße gesperrt, weil dort verschiedene Stände und Verkaufspavillons aufgebaut waren.

Helmut Geisler und Klaus-Peter Abler posieren auf dem Bier-Verkaufswagen des damaligen Hettenser Gastwirtes und Bierverlegers Fritz Schmidt und genießen eine Flasche Einbecker Ur-Bock, die sie aus einer Kiste entnommen hatten, die sich im Bauch der überdimensionalen Werbeflasche auf dem Kleinlastwagen befand.
Das Fahrzeug nahm an einem Umzug teil, der von den Bewohnern der o.g. Straßen anlässlich des Festes organisiert worden war.





24. Januar 2016


Schulneubau im Jahre 1924
Foto: Familie Sechtig


Die Aufnahme zeigt das neue Schulgebäude, das im Jahre 1910 nach einer Bauzeit von knapp einem Jahr bezogen werden konnte. Ein Neubau war notwendig geworden, weil das alte Gebäude am Fuße des Kirchberges für die stark angewachsene Schülerzahl nicht mehr ausreichte.

Die Kosten für diesen Bau beliefen sich damals auf 28.200,- Mark. Immerhin ein Drittel der Summe übernahm die königliche Regierung; der Rest wurde durch die Gemeinde Hettensen aufgebracht.
Im Finanzierungsplan war ein Betrag von 3.500,- Mark ausgewiesen, der durch so genannte Hand- und Spanndienste zu erwirtschaften war; diese hatten die Einwohner der Gemeinde zu erbringen.

Im Erdgeschoss waren zwei Unterrichtsräume sowie der Lehrmittelraum untergebracht.
Im ersten Obergeschoss befanden sich die Wohnräume des Hauptlehrers (Schulleiter); im Dachgeschoss wohnte die zweite Lehrkraft.
Auch ein von Schülern bewirtschafteter Schulgarten sowie ein Stallgebäude, in dem die Toilettenanlage untergebracht war, gehörten zur Ausstattung der Schulanlage.

Fast baugleiche Schulgebäude sind übrigens zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch in den benachbarten Ortschaften Lödingsen und Güntersen errichtet worden.


Schule mit Stallungen und Toiletten (1957)
Foto: Rainer Glahe






17. Januar 2016


Sackgasse Wiesenstraße
Zeitungsausschnitt Sammlung Dieter Neumann


Sackgasse - die Straße endet hier.

Diese Aussage galt für die Wiesenstraße noch im Jahre 1980. Erst im Spätherbst des Jahres wurde die Straße bis zur Häuserzeile im Kaineweg, die man im Hintergrund erkennt, verlängert.

Ursprünglich war an dieser Stelle der Bau eines Wendehammers angedacht. Diese Lösung hat man u.a. deshalb verworfen, weil nur durch den Ausbau der Straße hier die weitere Bebauung ermöglicht wurde.





10. Januar 2016


Baustelle Sporthalle
Foto: Rainer Glahe


Aus dem Jahre 1990 stammt diese Photographie, die einen Blick auf die Baustelle der Sporthalle Hettensen während der ersten Phase der Bauarbeiten festgehalten hat.

Die Betonfundamente sind bereits gegossen worden, die Aufnahmen für die Stützpfeiler, die das Betonskelett tragen sollen, wurden auch schon weitestgehend betoniert.

Diese Arbeiten sowie die anschließende Aufstellung des aus vorgefertigten Stahlbetonteilen bestehenden Skelettes sind damals an eine Baufirma aus Göttingen vergeben worden.





3. Januar 2016


Tiefbau Bramburg
Foto: Karla Arrigoni


Im Jahre 1955 ist diese Aufnahme vom damals höchsten Punkt der Bramburg aus gemacht worden.

Der einst auf der Oberen Bramburg in Betrieb genommene Tiefbau hatte sich recht schnell mit Wasser gefüllt, so dass die Gewinnung von Basaltgestein dort eingestellt werden musste.

Dieser Bereich des Steinbruches übte auf die jüngeren Menschen, die in der Umgebung lebten, eine besondere Anziehungskraft aus. Obwohl dies aus Sicherheitsgründen streng verboten war, wurde dort besonders an den Wochenenden oder an Feiertagen gebadet, gezeltet oder ein Picknick durchgeführt.

Aber auch Spaziergänger suchten diesen Ort, der im Volksmund der "kleine See" genannt wurde, recht häufig auf. Sie konnten dann die herrliche Aussicht in den Harz und ins Hessische Bergland genießen.





Jahreswechsel 2015/ 2016




Alle guten Wünsche
zum Neuen Jahr,
das erfüllt sein soll von
Gesundheit, Glück,
Zufriedenheit und
persönlichem Wohlergehen!





Weihnachten - Neujahr


Hettensen zur Zeit der Weimarer Republik
Postkarte: Sammlung Dieter Sander


Die vorliegende Postkarte stammt aus dem Jahre 1919.

Neben einer Gesamtansicht der Ortschaft wird das im Jahre 1910 errichtete Schulgebäude in den Mittelpunkt des Betrachters gerückt. Das dritte Foto der Karte gewährt einen Blick in die heutige Friwoler Straße - "ins Oberdorf", wie man früher zu sagen pflegte.

Recht deutlich wird der Ausbauzustand der innerörtlichen Straßen und Wege in der damaligen Zeit. Ebenso gewinnt der Betrachter einen Eindruck über die Heizgewohnheiten der Einwohner, wo doch beidseits der Fahrbahnen Holzhaufen liegen, die noch zu Brennholz verarbeitet werden müssen.

Das Wohnhaus der Familie August Kulp (am unteren linken Bildrand), das sich gegenwärtig im Besitz von dessen Großsohn Dieter Sander befindet, beheimatete zu jener Zeit den "Konsum". Dies war ein kleiner Kaufladen, der von einer örtlichen Einkaufsgenossenschaft betrieben wurde.

Das Ladengeschäft ("Tante-Emma-Laden") wechselte später in das Gebäude der alten Schule [Friwoler Straße 5], dem heutigen Wohnhaus der Eheleute Buhre/ Kraeter. Anschließend bewirtschaftete Friedrich Wienecke zusammen mit seiner Ehefrau Dora im Haus Friwoler Straße 4 bis Ende der 1950er Jahre den Konsum. Danach wurde dort das Geschäft bis zu dessen Schließung Anfang der 1960er Jahre von Leopold Rohloff geführt.




 

 


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