Startseite

Sitemap

1050-Jahr-Feier

Aktuelles

Abfallkalender

Foto der Woche

Friwoler Kirche

Geschichte

Gewerbe im Ort

Haftung

Hettensia

Hist. Fotos I

Hist. Fotos II

Hist. Fotos III

Hist. Fotos IV

Hist. Fotos V

Hist. Fotos VI

Hist. Fotos VII

Hist. Fotos VIII

Hist. Fotos IX

Hist. Fotos X

Hist. Fotos XI

Hist. Fotos XII

Hist. Fotos XIII

Hist. Fotos XIV

Hist. Fotos XV

Hist. Fotos XVI

Hist. Fotos XVII

Hist. Fotos XVIII

Hist. Fotos XIX

Hist. Fotos XX

Hist. Fotos XXI

Hist. Fotos XXII

Hist. Fotos XXIII

Hist. Fotos XXIV

Impressum

Kalenderblatt

Kirche

Kriegszeiten

Lieder

Linksammlung

Literatur

Mehrzweckraum

Niederschläge


Ortsrat

Pressespiegel

Sagen

Schule um 1900

Sporthalle

Termine/Ferien

Vereine

Wohnhäuser

Zeitleiste






HETTENSEN - Landkreis Northeim




Historische Fotos VI


Hier sind die auf dieser Webseite im ersten Halbjahr 2009
unter der Rubrik "Foto der Woche" veröffentlichten Fotografien abgelegt worden.

Ich bitte um Verständnis dafür, wenn das Datum bzw. die Jahreszahl der Aufnahmen
nicht immer zuverlässig anzugeben ist.
In diesen Fällen ist dann ein Annäherungswert genannt worden.




15. Juni 2009


Verabschiedung Lehrerin Eva Kloos
Zeitungsausschnitt Christa Müller


Die obigen Aufnahmen sowie der nebenstehende Text waren in einer Ausgabe der Northeimer Presse im Jahre 1965 erschienen, nachdem die Lehrerin Eva Kloos geb. Kalkschmidt aus dem Schuldienst verabschiedet worden war. Frau Kloos hatte zwischen 1938 und 1965 an der damaligen Volksschule Hettensen in der Regel die Jahrgänge 1 bis 4 unterrichtet.

Auf dem unteren Photo sind von links zu sehen: Ratsherr Albert Ahlborn, Pastor Hans Kropatschek, Ratsherr und Standesbeamter Heinrich Friedrichs, Ratsherr Werner Mielke, Schulrat Tiggemann, Eva Kloos, Bürgermeister Hermann Glahe, Frau Wege, NN, Handarbeitslehrerin Maria Grapp, Schulleiter Ernst Wege.




8. Juni 2009


Blick nach Asche
Foto: Rainer Glahe


Diese Aufnahme ist im Winter 1984/85 von der Bramburgstraße aus gemacht worden.

Im Vordergrund links ist die Friedhofskapelle der Ortschaft Hettensen, in der Bildmitte die Bebauung am Mühlenberg zu sehen. Im Hintergrund erkennt man Teile der benachbarten Ortschaft Asche.




1. Juni 2009


Wettkämpfe Thüdinghausen 1957
Foto: Günter Ische


Anlässlich der Kreisfeuerwehrwettkämpfe des Jahres 1957 in Thüdinghausen wurde auch ein Umzug durchgeführt, an dem auch die Freiwillige Feuerwehr Hettensen teilnahm.
Das Bild zeigt einen Teil der Aktiven der Hettenser Wehr beim Marsch durch die Ortschaft.




25. Mai 2009


Sängerfest 1950
Foto: Günter Ische


Dieses Bild ist enstanden während des Sängerfestes im Jahre 1950.

Anlässlich dieses Festes (es war das erste seiner Art nach dem Zweiten Weltkrieg) wurde ein Festzug durchgeführt, von dem Teile gerade am Gasthaus Zum Goldenen Stern (Inhaber war damals Willi Krüger) vorbeiziehen.

Wenn man genau hinschaut, erkennt man an der Hauswand des Gasthauses das Schild "Kraftpost". Dort war die Haltestelle für den Omnibus der Bundespost eingerichtet, der auf seiner Fahrt nach Hardegsen bzw. in die Kreisstadt nach Northeim hier für Fahrgäste anhielt.




18. Mai 2009


Sängerfest 1963
Foto: Gerhard Helmbrecht


Dieses Photo ist während des Kommersabends des Sängerfestes im Jahre 1963 entstanden, als der damalige Männergesangverein 'Harmonie' das 75. Stiftungsfest in einem Zelt am Maschinenschuppen (Wiesenstraße 1) feiern konnte.

Zu erkennen sind von links: Günther Werres (Schweizer auf dem Hof Munke), Wolfgang Arrigoni, August Helmbrecht (1. Vorsitzender), Manfred Wienecke sowie rechts der Fahne August Leonhardt und Willi Gründel als Fahnenträger der Vereinsfahne.




11. Mai 2009


Familienphoto
Foto: Thea Wenzel


Diese Aufnahme zeigt den Kaufmann und Gastwirt Carl Brede mit seiner ersten Ehefrau und den gemeinsamen Kindern Gertrude (verheiratete Storre) und Käthe (verheiratete Ahlborn).

Das Bild, das als Postkarte auf dem Postwege an einen Cousin in Fredelsloh verschickt wurde, stammt wahrscheinlich aus dem Jahre 1915.
Carl Brede hat übrigens den für ihn typischen gezwirbelten und stets liebevoll gepflegten Bart bis ins hohe Alter getragen.




4. Mai 2009


Bremser auf einer Lore
Foto: Detlef Herbst


Dieses Foto ist auf der Bramburg aufgenommen worden. Es stammt vermutlich aus den 1920er Jahren. Ein so genannter Bremser steht auf einer Lore bzw. auf einer aus mehreren Loren bestehenden Bahn, mit der er durch das Bruchgebiet oder auch durch die Wolfsschlucht bis zur Verladestation nach Adelebsen fuhr.

Aufgabe des Bremsers war es, die Lore(n) mittels der Handkurbel abzubremsen um so eine zu hohe Geschwindigkeit zu verhindern, die sonst dazu führte, dass die Loren aus den Schienensträngen sprangen. In einem solchen Gefahrenmoment blieb dem Bremser keine andere Wahl als sich durch einen Sprung von der Loren rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.
Trotzdem haben sich wiederholt verheerende Unglücke ereignet, weil die [beladenen] Loren mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren und sich nicht mehr hatten bremsen lassen.




27. April 2009


Hof Metje etwa 1957
Foto: Heidrun Wellhausen


Auf dieser Photographie erkennt man Familie Metje, die auf ihrer Hoffläche stolz vor dem Flügelbinder posiert, der gerade von dem auf dem Hof beschäftigten Knecht Heinz Wasmuth auf seinen Einsatz vorbereitet wird.

Von links: Elisabeth Metje, Gusatv Metje sen., Lolli Siebrecht, Heidrun Metje, Frau Jüdigkeit aus Kassel.




20. April 2009


Friedhof um 1940
Foto: Käthe Ahlborn


Diese Aufnahme stammt aus der Zeit um 1940.

Hier ist der bereits vor einigen Jahren neu angelegte Friedhof der Gemeinde Hettensen zu sehen.
Zuvor gab es in Hettensen nur einen kirchlichen Friedhof, der sich direkt an das Kirchengebäude anschloss und bis zum jetzigen Wohngrundstück der Eheleute Abler [Bramburgstraße 8] reichte.




13. April 2009


Arbeiterleben auf der Bramburg
Postkarte: Detlef Herbst


Diese Postkarte stammt aus der Zeit um 1900.

Auf der Bramburg, wo es neben zahlreichen Wohnhäusern, in denen Brucharbeiter mit ihren Familien lebten, auch die Villa des Besitzers sowie einen Kolonialwarenladen gab, konnte diese Postkarte erworben werden.

Die Aufnahmen verdeutlichen exemplarisch das Berufsleben der dort tätigen Steinarbeiter.




6. April 2009


Ortsansicht Hettensen
Postkarte: Rainer Glahe


Diese Postkarte stammt wahrscheinlich aus der Zeit um 1950.

Standort des Photographen ist Oehlmanns Berg.
Er hat die bebaute Ortslage zwischen dem Schulgebäude (im Hintergrund links am Bildrand) bis hin zum Maschinenschuppen, dem damaligen Standort der Dreschmaschine der Dreschgemeinschaft Hettensen (im Hintergrund rechts am Bildrand) photographiert.

Diese historischer Aufnahme verdeutlicht wie kaum eine andere die damals noch spärliche Bebauung. Wo heute in unserer Ortschaft -wie selbstverständlich- Wohnhäuser stehen, ist zur damaligen Zeit das Ortsbild noch geprägt von ausgedehnten Garten- und Weideflächen.

Im Kaineweg steht noch das alte Transformatoren-Haus des Betreibers der Stromversorgung; es wurde in den 1960er Jahren abgerissen und durch das jetzige Gebäude im Mühlenweg ersetzt.




30. März 2009


Blick ins Dorf
Foto: Rainer Glahe


Diese Photographie stammt aus dem Monat Januar des Jahres 1944.

Im Rahmen seines ersten Front-Urlaubes hat der Grenadier Rolf Glahe mit seinem neu erstandenen Photoapparat den Blick auf Kirche und Rittergut festgehalten. Standort des Photographen war "Hinter den Höfen" vor dem elterlichen Wohn- und Gartengrundstück; zu jener Zeit wurde dieser Feldweg nur von landwirtschaftlichen Fuhrwerken (Pferde- oder Kuhgespanne) genutzt.

Dieses Bild befand sich zusammen mit privaten Aufnahmen und weiteren Bildern aus Hettensen (wie z.B. Blick auf die Kirche, Blick in die Bramburgstraße) in seinem Wehrpass, den jeder Soldat bei sich zu tragen hatte.
Sicherlich stellten diese Photographien für den Soldaten an der Westfront in Frankreich mehr dar als nur ein Stückchen Heimat.




23. März 2009


Gemischter Chor Harmonie
Foto: Gerhard Helmbrecht


Dieses Bild stammt aus dem Jahre 1978.

Vor dem Kirchenportal haben sich die Mitglieder des Gemischten Chores "Harmonie" Hettensen aufgestellt. Der Verein, der eigentlich einmal als Männergesangverein gegründet worden war, konnte in diesem Jahr im Rahmen eines Sängerfestes sein 90-jährigen Bestehens feiern.

Vordere Reihe von links: Willi Gründel, Manfred Wienecke, Dieter Müller, Rudi Hauff, August Helmbrecht, Chorleiter Walter Ebeling, August Krüger.
Zweite Reihe: Manfred Helmbrecht, Willi Teuteberg, Heidelore Brennecke, Karla Arrigoni, Lieselotte Hansel, Brigitte Glaser, Gerhard Helmbrecht, Dieter Helmbrecht, Gero Storre.
Dritte Reihe: Helmut Geiser, Ulrike Storre, Elfriede Ceran, Helga Teuteberg, Marie Leonhardt, Anni Helmbrecht, Traudel Hauff, Ottokar Kerl, Wolfgang Arrigoni.
Vierte Reihe: August Leonhardt, Leni Gotthardt, Elsbeth Jerusel, Ilse Fonfara, Karla Helmbrecht, Margot Kopetzki, Else Müller.
Fünfte Reihe: Reinhard Büsing, Sigrid Büsing, Paul Kopetzki, Edith Jorde, Wilfried Konocke.




16. März 2009


Herrenmannschaft GW Hettensen
Foto: Günter Ische


Diese Aufnahme stammt vermutlich aus dem Jahre 1952.

Auf dem hiesigen Sportplatz präsentiert sich die damalige Herren-Fußballmannschaft des SV Grün-Weiß Hettensen zusammen mit dem damaligen Vorstand. Eine Jugend- oder Schülermannschaft gab es zu jener Zeit noch nicht.

Hintere Reihe von links: Günter Ische, Horst Ahrens, Giesbert Poppe, Georg Hübner, Werner Braun, Alwin Bonkowski, Dieter Helmbrecht, Helmut Wienecke, Walter Müller.
Mitte von links: Bermhard Müller, Karl-August Friedrichs, Günter Denecke, Willibald Andres.
Vorn von links: Bernhard Müller, NN (Knecht auf dem Hof Herbst), Fritz Fonfara.




9. März 2009


Sängerfest 1950
Foto: Hartmut Bode


Dieses Aufnahme stammt aus dem Jahre 1950.

Am Thieplatz, vor dem Wohnhaus des damaligen Straßenwärters August Becker [heute Helmut Kämmer] stehen junge Mädchen aus der Ortschaft, die erwartungsvoll dem Umzug entgegenfiebern, der anlässlich des Sängerfestes stattfand. Es war zu jener Zeit für viele Mädel eine große Ehre, die Schärpe mit den Farben des Männergesangvereins zu tragen und damit an dem Umzug teilnehmen zu können.

Dies war das erste größere Fest nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Bevölkerung nahm nach den entbehrungsreichen Jahren des Krieges mit großer Erleichterung und viel Freude teil an dieser Veranstaltung, die Abwechselung und Ablenkung in den arbeitsreichen Alltag der Aufbaujahre brachte.




2. März 2009


Vatertagsausflug
Foto: Weikhard Glahe


Dieses Bild ist aufgenommen worden am Himmelfahrtstag des Jahres 1959.

Hinter der Hecke, die rechts im Hintergrund zu erkennen ist, befand sich zu jener Zeit der alte [kirchliche] Friedhof, wo zu jener Zeit jedoch keine Bestattungen mehr erfolgten. Auf diesem Grundstück steht heute das Wohnhaus der Eheleute Abler [Bramburgstraße 8].

Als die im Bild zu erkennende Fußgängergruppe gerade zum Vatergangsspaziergang aufgebrochen war, kam ihr auf der damaligen Kreisstraße ein Motorradfahrer mit seiner BMW-Maschine von der Bramburg entgegen, der sich offensichtlich gerade zu orientieren suchte.

Bemerkenswert ist die Anzugsordnung zu jener Zeit: Der Vatertag wurde, dem Anspruch eines Feiertages entsprechend, in angemessener Kleidung begangen; auch wenn nach dem Spaziergang hinreichend gevespert und Alkohol getrunken wurde.




23. Februar 2009


Sprengmeister vor dem Stollen
Foto: Inge Geisler


Diese Aufnahme ist in den 1960er Jahren in den Basaltsteinbrüchen der Bramburg entstanden.

Vor dem Stolleneingang stehen (von links) Willi Gründel, Heinrich Grapp und Helmut Geisler.

Im Hintergrund, bereits im Stollen, stehen Holzkisten, in denen sich der Sprengstoff für die vorzubereitende Sprengung befindet.
Die Stollen wurden unter relativ großer Anstrengung von der jeweiligen Sohle aus waagerecht in das Gestein getrieben. Anschließend wurde der Sprengstoff in eine "Kammer" gebracht, die sich am Ende des Stollens befand. Das Sprengmaterial verfüllte man danach mit Sand, sodass bei der Detonation eine optimale Wirkung erzielt werden konnte.

Heute bohrt man an in relativ geringem Abstand zur so genannten Bruchkante senkrechte Löcher ins Gestein, die dann auch mit [deutlich weniger] Sprengstoff befüllt werden. Trotzdem ist die Wirkung deutlich effektiv als bei dem früher angewandten Verfahren.




16. Februar 2009


Schulklassen im Jahre 1950
Foto: Thea Wenzel


Diese Aufnahme stammt mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Jahre 1950.

Auf dem Schulhof der Volksschule Hettensen haben die Klassen zusammen mit den Lehrkräften Eva Kloos (geb. Kalkschmidt) und Albrecht Mann für den Photographen aus Eime (bei Elze) Aufstellung genommen.

Hintere Reihe von links: Jutta Becker, Ingrid Löding, Renate Bartels, Thea Ahlborn, Helga Thofern, Ursel Franzke, Ingeborg Heese, Horst Kerl.

Dritte Reihe von links: Richard Rienas, Wilfried Knocke, Horst Mühle, Herbert Abt, Bodo Wasmuth, Manfred Wienecke, Walter Herre, Udo und Johanna Goch, Edeltraut Barz, Hilde Kortekaas, Eva Kloos.

Zweite Reihe von links: Albrecht Mann, Walter Behrens, Helmut Gebauer, Adolf Wienecke, Eberhard Mühle, Karl Böker, Ruth Siebrecht, Elisabeth Hübner, Rita Franzke, Rosemarie Thiel, Maria Kortekaas.

Erste Reihe von links: Irmgard Heese, Helga Kortekaas, Albert Diederich, Ottokar Kerl, Bärbel Heese, Ilse Perlich, Christa Thofern, Christa Jeischik.




9. Februar 2009


Im Lödingser Bruch
Foto: Manfred Wienecke


Dieses Bild stammt vermutlich aus den 1960er Jahren.

Im ehemaligen Gebiet des Lödingser Basaltsteinbruches stand bis in die 1970er Jahre dieses Gebäude, in dem Brecheranlagen sowie Sortier- und Verladeeinrichtungen zur maschinellen Gesteinsgewinnung untergebracht waren.

Nach Einstellung der Gesteinsgewinnung wurde das Gelände des ehemaligen Lödingser Steinbruches von der Forstgenossenschaft Lödingsen wieder aufgeforstet. Der Abriss des Gebäudes erfolgte aber erst deutlich später, etwa Mitte der 1970er Jahre.




2. Februar 2009


Getreidereinigung
Foto: Veronika Wienecke


Diese Aufnahme stammt vermutlich aus dem Jahre 1960.

Karl Wienecke steht an seiner Getreidereinigungsmaschine, in die er gerade einen Sack Getreide schüttet.

In der Maschine wurde das für die Aussaat vorgesehene Getreide von Unkrautsamen, von so genanntem Kümmelkorn und von Strohresten getrennt, so dass nur einwandfreies und großvolumiges Korn ausgesät werden konnte.

Das Saatgut wurde in den Sack links gefüllt, die abgesiebten Reste liefen in den Sack, der rechts an der Reinigungsmaschine befestigt war.




26. Januar 2009


Flügelbinder im Einsatz
Foto: August Kreitz


Diese Aufnahme ist im Jahre 1966 entstanden.

August Kreitz jun. (sein Vater befindet sich hinter dem Binder) zieht mit dem Normag-Schlepper einen Flügelbinder, mit dem das Getreide abgemäht, zu Bunden zusammengelegt und schließlich gebunden wurde.

Diese Maschine stellte eine deutliche Rationalisierung im Bereich der Landwirtschaft dar, konnte man so doch auf das recht arbeits- und personalintensive Mähen mit der Sense verzichten. Das Abnehmen des gemähten Getreides sowie das Binden der Bunde von Hand konnte ebenso entfallen.

Links im Hintergrund ist die bewaldete Kuppe der Bramburg zu erkennen, davor (links zwischen den Flügeln des Binders) sieht man die so genannten Zwetschgenbäume am Schafstallweg.




19. Januar 2009


Kappenfest in Hettensen
Foto: Günter Ische


Diese Aufnahme ist vermutlich in der Zeit zwischen 1945 und 1950 entstanden.

Der Tischlermeister Heinrich Diederich, Hausschlachter Albert Heese, Steinrichter August Krüger, Annchen Hoffmann (?) und ein weiterer Mann (Schuhmachermeister Adolf Herborg ?) haben sich anlässlich des zu jener Zeit regelmäßig gefeierten Kappenfestes verkleidet und posieren in einer für sie selbst eigentlich untypischen Rolle für den Photographen.

Es ist anzumerken, dass derartige Veranstaltungen von der Bevölkerung in der entbehrungsreichen Nachkriegszeit in der Regel sehr gut angenommen wurden und daher gut besucht waren. Schließlich kam man in Gesellschaft - mehr oder weniger unterstützt durch Alkohol, der auch schon mal selbst gebrannt war - auf andere Gedanken und so ließ sich die Not dieser Jahre besser ertragen.




5. Januar 2009


Schulausflug zum Hermannsdenkmal
Foto: Christa Müller


Diese Aufnahme ist in den 1950er Jahren entstanden.

Die älteren Jahrgänge der Volksschule Hettensen haben Mitte der 1950er Jahre zusammen mit ihren Lehrkräften einen Ausflug zum Hermannsdenkmal in den Teutoburger Wald unternommen.

Die Schülerinnen und Schüler posieren vor diesem Denkmal, das einst zur Erinnerung an die Schlacht der Cherusker gegen die Römer errichtet worden war. Hermann [lat.: Arminius], der Anführer der Cherusker, hatte im Jahre 9 n. Chr. drei römische Legionen unter Führung des Feldherren Varus im Teutoburger Wald in einen Hinterhalt gelockt und diese dann vernichtend schlagen können.

Als Folge dieser Niederlage mussten die Römer die Provinz Germanien aufgeben; die Rheingrenze konnte von ihnen allerdings noch gehalten werden.




 

 


seit 952