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HETTENSEN - Landkreis Northeim




Historische Fotos XIV


Hier sind die auf dieser Webseite im ersten Halbjahr 2013
unter der Rubrik "Foto der Woche" veröffentlichten Fotografien abgelegt worden.

Ich bitte um Verständnis dafür, wenn das Datum bzw. die Jahreszahl der Aufnahmen
nicht immer zuverlässig anzugeben ist.
In diesen Fällen ist dann ein Annäherungswert genannt worden.





29. Juni 2013


Gasthaus Zur Post
Photo: Gero Storre


Dieses Photo stammt wahrscheinlich aus der Anfangszeit der 1930er Jahre.

Vor dem Gasthaus Zur Post steht ein Pferdewagen, der dem Kolonialwarenhändler Brede vermutlich eine Warenlieferung gebracht hat.

Eine andere Variante könnte sein, dass der Wagen mit Kohlen beladen werden sollte, die der Kaufmann Karl Brede auch verkaufte. Bekannt ist, dass dort bis in die 1960er Jahre ein Mann (Werner Weise) beschäftigt war, der die Kohlen abgewogen und dann verladen hat.

Sehr schgön zu erkennen ist das Schaufenster des Ladengeschäftes am rechten Bildrand sowie die bei den Gasthausbesuchern überaus beliebte Laube, der Freisitz direkt vor der Haustür mit der ausladenden Esche, in deren Schatten es sich gut sitzen ließ.

Hinter den Sprossenfenstern in der Bildmitte befand sich die Poststelle, die seit dem Jahre 1904 auch mit einem Fernsprecher ausgerüstet war.





23. Juni 2013


Verabschiedung aus dem Schuldienst
Repro: Rainer Glahe


Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1965.

Die langjährige Lehrkraft an der Hettenser Volksschule, Frau Eva Kloos, wurde mit Ende des Schuljahres 1964/65 in den Ruhestand versetzt. Frau Kloos, ehemals Kalkschmidt, hatte seit dem Jahre 1937 an unserer Schule unterrichtet.

Die Schülerinnen und Schüler "ihres" Jahrganges (siehe Photo!) waren bei der Verabschiedung natürlich auch dabei, überreichten persönliche Geschenke und sangen unter der Leitung von Schulleiter Ernst Wege gemeinsam das Lied "Kein schöner Land".

Nach der Pensionierung ist Frau Kloos mit ihrem Ehemann, dem damaligen Steuerberater Fritz Kloos, nach Hardegsen verzogen, wo sie bis ins hohe Alter lebte und von Frau Christa Müller aus Hettensen Unterstützung erfuhr.





16. Juni 2013


50 Jahre Grün-Weiß Hettensen
Photo: Rainer Glahe


Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1970.

Das Bild ist entstanden während des Umzuges, der anlässlich des Sportfestes durchgeführt wurde. Der Sportverein Grün-Weiß feierte damals im Rahmen eines großen Zeltfestes am Maschinenschuppen (Wiesenstraße 1) das 50-jährige Bestehen.

Von links: Heiner Pape, Stefanie Krudewig, Brigitte Pape (Lehrerin an der Schule in Hettensen) , Rainer Krudewig mit der zweiten Tochter Bettina, Ingeborg Glahe und Karin Krudewig (Schulleiterin der Schule in Hettensen) warten auf den herannahenden Festzug.

Im Hintergrund zu erkennen ist das Gasthaus 'Zur Post' mit der vorgebauten Laube, wo auf den beliebten Plätzen unter der Esche so mancher Schoppen im Schatten getrunken wurde.





9. Juni 2013


Bruchgebiet Bramburg
Photo: Inge Geisler


Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1962.

Ein Teil der Belegschaft posiert zusammen mit der Betriebsleitung im Bruchgebiet für den Photographen.

Im Hintergrund ist ein großer Muldenkipper zu erkennen, der beladen wird.
So ist hier der Wandel dokumentiert: Das gewonnene Material wird nicht mehr von Hand verladen und zum Transport nutzt man statt der Loren großvolumige Lastkraftwagen.

Zu erkennen sind Betriebsleiter Hermann Docken (links), Albert Helmbrecht (rechts) sowie im vorderen Bereich Heinrich Grapp, Helmut Geisler und Willi Gründel.





2. Juni 2013


Schulklasse 1942-1943
Photo: Günter Ische


Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1942 oder 1943.

Die Schulklasse posieret zusammen mit ihrem Lehrer Albert Meinshausen für den Photographen. Dies ist eine der letzten Aufnahmen des Pädagogen, der 1943 zum Wehrdienst eingezogen und wenig später als vermisst gemeldet wurde.

Typisch für jene Zeit ist die Ausstattung der Klassenräume: Die Schülerinnen und Schüler mussten an miteinander verbundenen Bank- und Tischreihen Platz nehmen.

Zu erkennen sind in der vorderen Reihe v.l.: Ursel Wienecke, Bärbel und Marianne Meinshausen, Ruth Stoller, Edith Friedrichs
Zweite Reihe v.l.: Hermann Fuß, Marga Puchmüller (verh. Eggers), Anneliese Wienecke (Mönkemeier), Elsbeth Ische (Preußler), Sonja Wienecke
Dahinter sitzen Walter Helmbrecht und Walter Hennecke, Lisa Thofern, Friedchen Thofern, Irene Puchmüller, Anni Fuß (Siebrecht); Irene Herre (Buhre), Waltraut Glahe (Berger), Hiltraut Knocke (Ertelt), Reinhold Böttcher, Irmtraut Helmbrecht (Ahlborn), Karl Ahlborn





26. Mai 2013


Oberdorfstraße um 1920
Postkarte Sammlung Gero Storre


Diese Postkarte stammt vermutlich aus der Mitte der 1920er Jahre.

Links ist das Wohn- und Geschäftshaus 'Gasthaus Zur Post' von Carl Brede zu sehen. Im Hintergrund rechts erkennt man das Wohnhaus August Becker [Helmut Kämmer & Helga Unverzagt] und davor die aus Sandsteinquadern erstellte Umrandung des 1920 der Gemeinde vom damaligen Gutsbesitzer Scheer gestifteten Ehrenmals.

Auf der Straße sind zahlreiche Kinder und Jugendliche unterwegs. Da auf der Straße nicht nur reges Treiben herrscht, sondern weil dort außerdem noch ein Wohnwagen steht, könnten Gaukler, Artisten oder Schausteller im Dorf gewesen sein. Dies war zu jener Zeit stets etwas Besonderes, so dass bei den Dorfbewohnern die Neugier bzw. das Interesse geweckt war und die Veranstaltung auch regen Zuspruch fand.





Pfingsten 2013


Drei-Ämter-Eck
Photo: Rainer Glahe


Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 2005.

In unmittelbarer Nähe von Schäfers Anger findet der aufmerksame Wanderer das Drei-Ämter-Eck.
An dieser Stelle, wo die Waldflächen der Ämter Hardegsen und Uslar sowie das Gebiet des Hauses Adelebsen zusammenstoßen, wurden im Jahre 1608 bzw. 1787 Sandsteine gesetzt, die diesen Grenzpunkt markieren.

Die Inschriften des staatlichen Grenzsteines (rechts im Bild) lauten "AH 1787" [Amt Hardegsen 1787] sowie auf der Rückseite "AV GR 3" [Amt Uslar --- Gregorius Rex = Georg III., König von England und Kurfürst von Hannover].

Auf der Vorderseite des größeren Steines ist die braunschweigische Herzogskrone dargestellt sowie Initialen/ Abkürzungen für den lateinischen Titel des braunschweigischen Herzogs Heinrich Julius.
Die Rückseite weist hin auf Brüder und Blutsverwandte Bodo, Jobst, Christoph, Thedel Burghard zu Adelebsen am neuten Tag des Monats Mai [1608].

Leider ist inzwischen die Sitzgelegenheit, die man an diesem markanten Punkt einmal aufgestellt hatte, inzwischen der allgemeinen Vergänglichkeit zum Opfer gefallen... Für den Heimatfreund und Wanderer war dies stets ein Ort, an dem man gern einmal innegehalten hat. Wie wär's mit einer neuen Bank?





12. Mai 2013


Ehemalige Wasserfassung
Photo: Rainer Glahe


Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 2010.

Auf dieser Photographie sind die über Erde liegenden Bestandteile der im Jahre 1960 von der Gemeinde Hettensen in Hand- und Spanndiensten errichteten Wasserfassungs-Anlage noch zu erkennen.

Die gut erhaltene Anlage im Ottenbühl bestand aus einem aufgeschütteten Wall (in der Bildmitte rechts), dem Speicherschacht sowie aus dem Überlauf (links) wie man ferner aus der Zeichnung weiter unten entnehmen kann.

Weil die alte Quelle nahezu versiegt war, kam es im Ort immer wieder zu Engpässen in der Wasserversorgung. Aus diesem Grunde wurde unter Einbeziehung der damaligen Bezirksregierung Hildesheim zur Sicherstellung des Trinkwasserbedarfes der Gemeinde eine so genannte Wasserfassung gebaut.

Das Oberflächenwasser sammelte sich an dem Wall, sickerte durch Kies-Filterschichten, lief danach zuerst in den Schacht und auf dem weiteren Weg durch eine Transportleitung zum Hochbehälter auf dem Feldberg - in unmittelbarer Nähe des heutigen Osterfeuerplatzes gelegen. Von dort aus wurde das Trinkwasser über das örtliche Leitungsnetz an die Haushalte verteilt.


Planentwurf der Wasserfassung (1960)
Repro: Rainer Glahe





5. Mai 2013


Ortsansicht um 1950
Postkarte Sammlung Rainer Glahe


Diese Postkarte stammt aus den 1950er Jahren.

Sie zeigt eine Teilansicht der Ortschaft vom Allerwege aus. Der Photographen stand damals offensichtlich auf der zur Bramburg führenden Kreisstraße, die später der Gemeinde übereignet wurde.

Gut zu erkennen ist die Kirche sowie der hohen Baumbestand im Bereich des Gutes sowie entlang der Landesstraße beim Maschinenschuppen.

Der Hopfenberg, mundartlich auch Hoppenberg genannt, steigt im Hintergrund vom Tolpahl deutlich an.





28. April 2013


Tante-Emma-Laden 1986
Foto: Zeitungsausschnitt HNA


Das waren noch Zeiten...

Während der 1950er, 1960er und 1970er Jahre gab es mehrere Lebensmittelgeschäfte sowie einen so genannten Kolonialwarenladen in Hettensen.
Dies waren die Läden von Carl Brede (Friwoler Straße 8), Kurt Lindemann (Friwoler Straße 6), Elisabeth Hirt (Bramburgstraße 7), Helmut Wienecke (Lödingser Straße 3) und der Konsum (Friwoler Straße 4).

Nachdem in den größeren Städten immer mehr Supermärkte ihre Waren (im Wege der Selbstbedienung) anboten, ging aufgrund der günstigeren Preise dort die Bereitschaft der dörflichen Bevölkerung immer weiter zurück, sich vor Ort zu versorgen.
Folgerichtig schlossen die Tante-Emma-Läden in der Gemeinde, weil der Umsatz zu gering und der Aufwand für die Betreiber zu groß war.

In den 1980er Jahren waren die Bewohner unserer Ortschaft allerdings noch in der Lage, sich in einem Lebensmittelgeschäft vor Ort fußläufig zu versorgen.

Das Foto aus der HNA (Northeimer Neueste Nachrichten) zeigt Günter Kopetzki und seine Tochter Gaby, die zusammen mit der anderen Tochter Sonja den Laden betrieben.





21. April 2013


Straßenfest 1979
Foto: Marianne Abler


Die Bewohner der Bramburgstraße und der Friwoler Straße organisierten im Jahre 1979 ein Straßenfest, das im Bereich zwischen dem alten Feuerwehrgerätehaus und der Schwülmebrücke gemeinsam mit den Bewohnern unserer Ortschaft unter freiem Himmel ausgelassen gefeiert wurde.

Die 'Ostzone', wie der Bereich der Friwoler Straße im Volksmund auch scherzhaft bezeichnet wird, war damals durch einen Schlagbaum am Spritzenhaus gesperrt und für den Kraftfahrzeugverkehr für die Dauer des Festes nicht passierbar.

Im Laufe dieses Festes wurde auch ein Umzug durchgeführt. Auf dem obigen Bild ist ein Motiv-Wagen der Friwoler Straße zu sehen. Unter dem Motto 'Ein Herz für Kinder' wird das Baby -dargestellt von Erwin Berger- von den "Eltern" Karl Böker (links) und Gerhard Helmbrecht (rechts) durch die Straßen des Dorfes gefahren.





14. April 2013


Silvesterfeier 1949
Foto: Rainer Glahe


Diese Aufnahme verdeutlicht ein wenig die Ausgelassenheit, mit der man nach überstandener Kriegszeit, nach Gefangenschaft oder nach Flucht und Vertreibung im vierten Nachkriegsjahr wieder feiern konnte.

Bei bester Laune haben sich während der Silvesterfeier im Jahre 1949 ablichten lassen [von links] Anneliese Mensing (verh. Kobbe), Helmut Kobbe, Ingeborg Messerschmidt (verh. Glahe), Rolf Glahe, Trude Herborg (verh. Hübner), Karl Bierkamp und Waltraud Messerschmidt (verh. Ritter).

Bezeichnend für diese Zeit sind die auf dem Tisch stehenden 1/2-Liter-Bierflaschen mit Bügelverschluss sowie die Steinhäger-Schnapsflasche aus Steingut.

Die feiernden Paare wurden damals übrigens von Franz Hübner photographiert.





7. April 2013


Verzeichnis der Wohnhäuser
Repro: Rainer Glahe


Das vorliegende Dokument stammt vermutlich aus dem Jahre 1769.

Es handelt sich um einen Auszug aus dem Kataster der Brand Assecurations Societat.

Aufgelistet in diesem Kataster sind die Häuser und deren Besitzer.
An erster Stelle mit der Nummer 1 ist der so genannte Blocks Meier (wurde auch als Blockshof bezeichnet) aufgeführt, aus dem später das Rittergut hervorgegangen ist.
Daran anschließend sind mit Nummer 2 bis 11 gelistet die Groß-Köthner und danach die Klein-Köthner 12-29. Mit dem Begriff Köthner wurden zu jener Zeit Bauern bzw. Landwirte bezeichnet.

Die anderen Besitzer sind in diesem Dokument als "Brink Sitzer" unter den Nummern 30 bis 45 aufgelistet, wobei die Nummern 40 bis 44 den Brinksitzern auf dem Wemmelhof zugeordnet waren.
Brinksitzer waren Kleinstbauern, die aber nur über wenig Grundbesitz verfügten.

Unter der Nummer 44 wurde das Schulhaus, unter Nummer 45 das Hirtenhaus geführt.

Nachzutragen bleibt, dass in der Gemeinde ein Schäfer bzw. ein Hirte beschäftigt wurde, der die Kleintiere in der Regel auf öffentlichen oder bereits abgeernteten Flächen zu hüten (beim Fressen zu beaufsichtigen) hatte.





Ostern 2013


Heimatabend 1951
Zeitungsausschnitt Northeimer Presse (Photomontage)


Anlässlich der Wappenverleihung an die Gemeinde Hettensen fand auf dem Saal der Gastwirtschaft Krüger am 17. November 1951 ein Heimatabend statt.

Diese Veranstaltung sollte unter anderem auch dazu dienen, dass Heimatvertriebene und Einheimische besser zusammenfinden, dass das Zusammenhörigkeitsgefühl gestärkt wird und dass die [damals so genannten] Flüchtlinge in das gesellschaftliche Leben eingebunden werden.

Im Rahmen dieses Heimatabends wurde eine Sitzung des Gemeinderates durchgeführt.
In Anwesenheit von Oberkreisdirektor Michel, Kreisoberinspektor Nolte, Kreisheimatpfleger Könecke, Amtsgerichtsrat Zahn, Baumeister Gloth und Stadtdirektor Fischer überreichte Landrat Gerlach dem Bürgermeister der Gemeinde, Hermann Ische, das neue Wappen.

Die obige Reproduktion zeigt einen Zeitungsausschnitt der Northeimer Presse aus dem Jahre 1951 sowie den [in das Bild eingefügten] ersten Stempelabdruck des Gemeindesiegels, der im Protokollbuch der Gemeinde Hettensen zu finden ist.





24. März 2013


Osterspaziergang
Photo: Heidrun Wellhausen


Dieses Photo stammt vermutlich aus der Zeit zwischen 1940 und 1950.

Die Freundinnen (von links) Gertrud Brede [verh. mit Karl Storre], Lenchen Friedrichs [verh. mit Walter Müller] und Helene (Leni) Ische [verh. mit Friedel Wellhausen] sind zum Osterspaziergang unterwegs.

Der Photograph (die Photographin) hat das Bild etwa in Höhe des heutigen Friedhofes mit Blick auf den Schwülmelauf und die Oberdorfstraße [Friwoler Straße] gemacht.





17. März 2013


Richtfest des neuen Feuerwehrhauses
Zeitungsausschnitt Sammlung Rainer Glahe


Diese Aufnahme wurde in der HNA am 17. April 1984 veröffentlicht.

Da das alte Feuerwehr-Gerätehaus, das zwischen Friwoler Straße und Bramburgstraße gelegene Spritzenhaus, nicht mehr den Anforderungen genügte, wurde ein neues Gebäude als Anbau an das ehemalige Schulgebäude errichtet.

Entgegen der ursprünglichen Planung ist nach Intervention des Ortsrates das Gebäude nicht mit einem Flachdach, sondern mit einem Walmdach mit geringer Neigung versehen worden.

Um die Mehrkosten gegnüber der ursprünglichen Planung hierfür zu decken, wurden damals von der Stadt Hardegsen Wiesenflächen im Bereich "Über dem Kälberkampe" (Gemarkung Hettensen) verkauft.





10. März 2013


Feldmark Hettensen 1814
Zeichnung: Heinrich Huß


Diese Zeichnung wurde von Lehrer Heinrich Huß vermutlich im Jahre 1931 angefertigt.

Anhand alter Unterlagen hat er eine Karte der Gemarkung Hettensen gezeichnet und mit roten Zahlen die überlieferten Feld- und Flurbezeichungen eingetragen.
Viele der hier aufgeführten Bezeichnungen sind heute allerdings nicht mehr geläufig.

Die schwarzen Zahlen gehören zu einer Auflistung, aus der hervorgeht, wie die Felder im Jahre 1814 bestellt bzw. bewirtschaftet wurden.


Alte Feld- und Flurbezeichnungen (gemäß obiger Karte):

1-Am Allerwege; 2-Acker im Allerwege; 3-Anger am Ellerwege; 4-Bauernfeld; 5-Vor der Bauernbreite;
6-Batschläke; 7-Hinter der Batschläke; 8-Hinterm Berge; 9-Blockspläcke; 10-Blocksmorgen; 11-Braukhof;
12-Am Brennerberge; 13-Auf der Breite; 14-Auf der kurzen Breite; 15-Breitenacker; 16-Im Bomhof; 17-An der Bucht; 18-An der Büge; 19-Im Bühe; 20-Damsgraben; 21-Eckerwiese; 22-An den Ellern; 23-Espensiek; 24-Exgrund; 25-Auf dem Feldberge; 26-Vorrath vor dem Feldberge; 27-Vor dem Feldberge; 28-Feldbreite; 29-In der Feldwiese; 30-An der Flüte; 31-Auf der Goldhämelke; 32-Am Grasewege; 33-Der Grund; 34-Auf dem Grund; 35-Grundmorgen; 36-Hannesmorgen; 37-Hägeracker; 38-Auf der Haje; 39-Hinter Schraders Hofe; 40-Unterm Hofe; 41-Hinter den Höfen; 42-Beim Holzpfahle; 43-Am Horke; 44-Oben am Horke;
45-Vor dem Horke; 46-An der Horkeswiese; 47-Über der Horkeswiese; 48-Auf der Horkeswiese; 49-Bei der Horkeswiese; 50-Holkebreite; 51-An der Holkebreite; 52-Vor der Holzlange; 53-Auf der Holzlange;
54-In den Hürden; 55-Hürdenmorgen; 56-Auf der Kainenbreite; 57-Kainenvorling; 58-Im Kampe; 59-Hinter Ischens Kampe; 60-In Schraders Kampe; 61-Im langen Kampe; 62-Überm Kälberkampe; 63-Am Hälberkampe; 64-An der Klappe; 65-Auf dem Kleie; 66-Am Kleie; 67-An der Kleikuhle; 68-Klingengrund; 69-Im Kartenspiele; 70-Am Kirchwege; 71-Hinter den Klingelhöfen; 72-In der Königin; 73-Die Köppe;
74-Köhlerwege; 75-Die Gehre am Köhlerwege; 76-Bei dem Kruge; 77-Unterm Krughofe; 78-In den Krugkämpen; 79-Im Kukshohl; 80-Vor der Liechebreite; 81-Liechenbreiter Busch; 82-Beim Negenborn;
83-Neunauge; 84-Meierwiese; 85-Mittelwiese; 86-Der breite Morgen; 87-Molkenvorling; 88-Mühlenworth; 89-Oesjen; 90-An der Panne; 91-Pannengrund; 92-Pannenwiese; 93-Papenbreite; 94-Unter dem Plengenhof; 95-Papenacker; 96-Querbreite; 97-Quermorgen; 98-Beim Rappbusche; 99-An der Ramke; 100-Zwischen der Ramke; 101-Ramkesanger; 102-Ramserbreite; 103-Ramserfeld; 104-Ricusgrund; 105-Beim Ruhbusche; 106-Beim Salzbrunnen; 107-Schiebenberge; 108-In der Steinwarte; 109-Schmalanger; 110-Am Sieke;
111-Im Sieke; 112-Auf dem Schliekuchen; 113-Im Schliekuchen; 114-Vor der Schlupe; 115-Streuerkamp; 116-Stiegacker; 117-Am Schweinewege; 118-Über dem Schweinehof; 119-Die Tannenäcker; 120-Auf dem Teichberge; 121-An der Trift; 122-Die Vorrath; 123-Vorrathsmorgen; 124-Am hohlen Wege; 125-Im Winkel; 126-In der Wiese; 127-Große Wiese; 128-Beim Wiesenpläcken; 129-Wischenacker





3. März 2013


Waldarbeit
Photo: Weikhard Glahe


Diese Aufnahme stammt aus dem Jahre 1972.

Ernst Glahe ist zusammen mit seinem Sohn Rolf und dem Großsohn Weikhard bei der Holzwerbung abgelichtet worden.
Die Fichtenstämme wurden zu jener Zeit im Wald noch mit einer Bügelsäge auf Länge gesägt, dann auf den Wagen geladen, und anschließend zu Haus mit einer Kreissäge zu Kanthölzern, Brettern oder Latten zersägt.





24. Februar 2013


Gymnastikabteilung des Sportvereins
Photo: Elke Müller


Dieses Photo wurde im Jahre 1995 aufgenommen.
Die Damenriege des Sportvereins, die einmal wöchentlich in der Sporthalle Gymnastik betreibt, bestand damals seit 25 Jahren.

Für das Erinnerungsphoto haben sich aufgestellt (von links): Karla Heine; Elke Müller; Christa Müller; Bärbel Neitzel; Ursula Poppe; Marlis Bartels; Karla Helmbrecht; Edith Randersen.

Sitzend von links: Ingeborg Hübner; Marianne Abler; Ingrid Schrader; Hedi Neumann; Anni Diederich; Monika Böker.





17. Februar 2013


Ratsmitglieder nach einer Sitzung
Photo: Gerhard Helmbrecht


Die Aufnahme stammt vermutlich aus dem Jahre 1963. Sie ist entstanden im Gasthaus Zur Post nach einer Sitzung des Rates der Gemeinde Hettensen.

Willi Gründel, Werner Mielke, Paul Kopetzki jun., Heinrich Friedrichs, Karl Heese, Karl Unverzagt und August Helmbrecht (von links) sitzen noch ein wenig gemütlich zusammen und warten offensichtlich auf die nächste Runde Bier - die Bierfilze liegen ja noch auf dem Tisch ;-)





10. Februar 2013


Gemeinderat Hettensen
Northeimer Tageblatt 28.2.1974 (Sammlung Gerhard Helmbrecht)


Der vorliegende Ausschnitt aus dem Göttinger Tageblatt -Ausgabe Northeim- zeigt die Mitglieder des Gemeinderates Hettensen nach der letzten Sitzung dieses Gremiums im Februar 1974.

Die Gemeinde Hettensen verlor am 1. März 1974 ihre Selbstständigkeit und wurde eine Ortschaft der Stadt Hardegsen. Somit hat diese Aufnahme historischen Charakter.

Von links posierten für den Photographen: Günter Munke, Manfred Helmbrecht (stv. Bürgermeister), Günter Hennecke, Günter Kopetzki, August Helmbrecht (Gemeinderechnungsführer), Brigitte Pape, Peter Neitzel, Hermann Glahe (Bürgermeister), Reinhard Heese und Kurt Glaser.





3. Februar 2013


Schreiben des Landrates 1908
Repro: Rainer Glahe


Dieses interessante Schriftstück dokumentiert den Streit zwischen der Schul- und der Kirchengemeinde über die jährliche Lieferung eines Malters*) Roggen an den Lehrer und Küster Spintig.

Der Lehrer versah neben seinem Dienst in der Schule gleichzeitig das Amt des Küsters und bekam das zur Diskussion stehende Getreide quasi als Deputat bzw. als Entlohnung für seinen Aufwand in der Kirche.

Weiter ist anzumerken, dass zu jener Zeit die Schulen nicht unter der Aufsicht des Staates standen; vielmehr war der Pastor aus Ellierode als Schulinspektor zuständig für die im Gebiet der (Kirchen-)Gemeinde bestehenden Volksschulen.

*) Malter ist ein altes Hohlmaß. Das Volumen wurde je nach Region unterschiedlich angegeben.
Im Königreich Preußen wurde ein Malter etwa 12 Scheffeln gleichgesetzt, wobei ein Scheffel etwa 54 Liter ausmachte.
Somit entsprach ein Malter im südlichen Niedersachsen etwa 648 Litern - als ungefähr 2/3 Kubikmeter.





27. Januar 2013


Historische Uniformen der Feuerwehr
Photo: Hans-Hermann Berger


Im Rahmen eines Sängerfestes feierte der MGV Harmonie und der Gemischte Chor vom 2. bis zum 4. Juni 1978 das 90-jährige Bestehen des Vereins.

Am Festumzug nahmen damals auch junge Männer der Freiwilligen Feuerwehr Hettensen in historischen Uniformen teil, die auf dem Hof des ehemaligen Rittergutes abgelichtet wurden.

Von links: Gustav Otte, Edgar Denecke, Frank Denecke, Hans-Hermann Berger, Detmar Nolte, Hans-Peter Hübner





20. Januar 2013


Tollwutgefahr?
Zeitungsausschnitt: Friedrich Wellhausen


Dieser Zeitungsausschnitt stammt aus dem Jahre 1986, als die Northeimer Neuesten Nachrichten (HNA) über einen Tollwutfall in unserer Ortschaft berichteten.

Damals war ein streunender Schäferhund, der infiziert war, eingeschläfert worden.

Friedrich Wellhausen machte in einem Gespräch mit der Zeitung deutlich, dass er keine Auswirkung auf seinen Ferkel-Zuchtbetrieb befürchtet, da sein Sohn Dirk, der mit dem infizierten Hund in Berührung gekommen war, sich unverzüglich hatte impfen lassen.

Der Vorfall war lediglich für eine kurze Zeit "Dorfgespräch"; man sah in jenen Wochen allerdings so gut wie keinen frei laufenden Hund auf den Straßen unserer Ortschaft.





13. Januar 2013


Geburtsurkunde
Repro: Rainer Glahe


Diese Urkunde, die von dem damaligen stellvertretenden Standesbeamten F. Wische im Jahre 1901 ausgestellt wurde, stammt aus dem Standesamt unserer Nachbargemeinde Ellierode.


Der Wortlaut der Rückseite der Geburtsurkunde:

Heinrich, Carl, August
erhalten habe. Die Frau Kuhlenkamp erklärte, daß
sie bei der Niederkunft der Ehefrau Heese zugegen
gewesen sei.

Vorgelesen, genehmigt und wegen Schreibensunkunde
mit dem Handzeichen der Anzeigenden versehen
gez. + + +

Der Standesbeamte.
gez. F. Wische Stellvertreter

Daß vorstehender Auszug mit dem Geburts-Haupt-Register des Standesamts zu
Ellierode Kreis Northeim
gleichlautend ist, wird hiermit bescheinigt.

Ellierode am 20 ten November 1901

Der Standesbeamte.
Ch. Wische.





6. Januar 2013


Kappenfest
Photo: Gerhard Helmbrecht


Dieses Photo stammt aus der Mitte der 1950er Jahre.

Auf dem Saal wird das Kappenfest gefeiert.
Bei offensichtlich bester Laune sorgen hinter der Kapelle für Stimmung (von links): August Helmbrecht, Karl Heese, Ewald Helmbrecht, N.N., Leo Roloff, Willi Gründel und Wilhem Reinewardt.

In der Nachkriegszeit, zu Beginn der 1950er Jahre, als nach den Entbehrungen der Kriegszeit "Nachholbedarf" bestand, führten die Hettenser Vereine (der Männergesangverein Harmonie, die Freiwillige Feuerwehr sowie der Sportverein Grün-Weiß) abwechselnd einen Maskenball durch.

Diese Veranstaltung fand am Sonnabend vor dem Rosenmontag auf dem Saal statt. Ursprünglich nahmen die Besucher kostümiert daran teil, später reduzierte man die Verkleidung auf das Tragen einer mehr oder weniger originellen Kopfbedeckung. Damit war dann der Begriff "Kappenfest" neu geboren, der ab Mitte der fünfziger Jahre Verwendung fand.

Am Sonntag nach dem Maskenball wurde auf dem Saal außerdem für die Kinder die so genannte Kinder-Maskerade durchgeführt. Eine Jury prämierte im Rahmen dieser Veranstaltung die besten Kostüme.

Da bis Anfang der 1960er Jahre die Besucherzahlen kontinuierlich zurückgingen, haben die Hettenser Vereine beschlossen, diese Angebote nicht länger aufrecht zu halten.




Jahreswechsel 2012/ 2013


Glücksbringer
Photo: Karl-Friedrich Klöppner


Diese Aufnahme stammt aus der Anfangszeit der 1970er Jahre.

Der Schornsteinfeger ist in der klassischen Anzugsordnung auf dem Grundstück von Familie Herbert Klöppner in der Friwoler Straße unterwegs.

Schornsteinfeger gelten in ihrer traditionellen Kluft bei uns, aber auch in anderen Teilen der Welt, als Glücksbringer. Wer sie berührt, soll Glück haben - in der Zeit des Jahreswechsels gilt das also für das neue Jahr.

Als weitere Glückssymbole gelten volkstümlich das vierblättrige Kleeblatt sowie das Glücksschwein. Seit wann diese Glückssymbole verwendet werden, ist nicht bekannt.

Wir wollen dieses Bild am Ende des Jahres 2012 betrachten als ein gutes Omen, als einen Boten des Glückes und der Zuversicht für ein friedvolles Neues Jahr.





 

 


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